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Cover 01/08

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Überblick über die Struktur des Fachbereich IKS

Anno 2005 wurde auf Anraten des Wissenschaftsrates und des Kultusministeriums Sachsen-Anhalt eine Umstrukturierung der Hochschule vorgenommen. Da verschiedene Studiengänge im Lande auf bestimmte Standorte konzentriert werden sollten, mussten Studiengänge der Hochschule angepasst werden.

Die Fachbereiche Maschinenbau und Elektrotechnik wurden in der Folge dieser Umstrukturierung aufgelöst. Der Fachbereich Informatik und angewandte Naturwissenschaften (FB 1) verschmolz dabei mit dem ehemaligen Fachbereich Elektrotechnik zum Fachbereich Informatik und Kommunikationssysteme (IKS). Die Fachgruppe Physikalische Technik, die bis zu diesem Zeitpunkt dem Fachbereich 1 zugeordnet war, wurde dem ebenfalls neu gebildeten Fachbereich Ingenieur- und Naturwissenschaften (INW) zugeordnet, der darüber hinaus aus den ehemaligen Fachbereichen Maschinenbau und Chemie neu gebildet wurde.wegweiser

Da der neu entstandene Fachbereich IKS aus verschiedenen Bereichen zusammengesetzt wurde und unterschiedliche Bereiche integrieren soll und aus einer weitaus größeren Anzahl von Mitarbeitern besteht als die Vorgänger-Fachbereiche, bildete man eine weitere Verwaltungsebene – die Fachgruppen.

Die Fachgruppen Elektrotechnik, Informatik, Kommunikation und Technische Dokumentation und Mathematik werden durch Fachgruppensprecher organisatorisch geleitet, die durch die Mitarbeiter der Fachgruppe gewählt werden.

Dieser Fachgruppensprecher ist dabei der direkte Ansprechpartner des Dekans. Die Fachgruppen betreuen die ihnen zugeordneten Studiengänge des Fachbereichs und verwalten die ihnen vom Fachbereichsrat zugewiesenen Haushaltsmittel.

Bei der Wahl des höchsten Gremiums des Fachbereichs – des Fachbereichsrats – wurde durch Listenwahl dafür gesorgt, dass alle Fachgruppen in diesem Gremium auch vertreten sind.

Den genauen Aufbau und die Funktion unseres Fachbereichsrats, des Prüfungsausschusses und des Dekanats (Dekan, Prodekane und Sekretariat) werden wir in der Rubrik HS-INTERN in einer der nächsten Ausgaben ausführlich vorstellen.

Der Fachbereich unterhält zur Zeit die vier Studiengänge:

• den Bachelorstudiengang Medien-, Kommunikations- und Automationssysteme (MKAS, seit WS 2005),

• den Bachelorstudiengang Angewandte Informatik (AIN, seit WS 2005),

• den Masterstudiengang Informatik und Kommunikationsysteme (IKS, seit WS 2008) und

• den Masterstudiengang Technische Redaktion und Wissenskommunikation (TRW, seit WS 2005).

Den eigentlichen Abkürzungen können ein B für einen Bachelorstudiengang bzw. ein M für einen Masterstudiengang vorgestellt sein. Die Studiengänge MKAS, AIN und IKS wurden bereits akkreditiert, der Studiengang TRW steht ganz kurz vor der endgültigen Akkreditierung.

Wir werden Euch in den nächsten Ausgaben die verschiedenen Studiengänge, die zugeordneten Labore und die Menschen, die in diesen Bereichen arbeiten, genauer vorstellen. Kh

 

Die Geschichte der Hochschule I

Im April 1992 wurde auf dem Campus der Technischen Hochschule Carl Schorlemmer die Fachhochschule Merseburg gegründet. Die Fachhochschule war keine Rechtsnachfolgerin dieser Institution, übernahm aber viele der an der TH Beschäftigten in die neue Struktur.

Die neue Fachhochschule bestand aus den Fachbereichen Maschinenbau, Elektrotechnik, Mathematik/Naturwissenschaften/Informatik, Chemie, Wirtschaft und Sozialwesen. Die Gründungsdekane sowie Rektor und Kanzler wurden zunächst eingesetzt. Erst 1994 fanden Wahlen zu diesen Ämtern statt, nachdem sich ein fester Mitarbeiter-Bestand aufgebaut hatte.

foto-hochschule-1979_0002Die neugegründeten Hochschulen in den neuen Bundesländern boten aufstrebenden Wissenschaftlern aus den alten Bundesländern die Chance, sich an der Erarbeitung von neuen Strukturen und Curricula zu beteiligen. Diese Pionierarbeit war im Westen Deutschlands durch die schon lange etablierten Studiengänge so nicht möglich.

Die Hochschule hatte zu diesem Zeitpunkt bereits eine über 30jährige Geschichte. Viele der alten Strukturen, Vorgehen und Meinungen wurden fast unreflektiert übernommen und sind auch heute noch bemerkbar.

Warum einiges an unserer Hochschule so ist, wie es ist, kann man vielleicht nur verstehen, wenn man sich mit ihrer Geschichte beschäftigt und den ehemaligen Studienbetrieb, sowie die Arbeit mit den heutigen Gegebenheiten vergleicht. Vielleicht wird dann verständlich, warum der Campus für heutige Verhältnisse überdimensioniert ist oder weshalb die Chemie an dieser Hochschule eine so bedeutende Rolle spielt.

Wir wollen in den nächsten Ausgaben auf einige dieser Aspekte eingehen, aber auch das soziale Miteinander von Studierenden, Lehrenden und Beschäftigten beleuchten. kh

 

Studiengänge im FB IKS

Studieren an der Hochschule und danach ein toller Job – natürlich einer, wo man nicht arbeiten muss und trotzdem einen Haufen Kohle verdient. Ist das nicht eine tolle Vorstellung für einen taufrischen Abiturienten?

Doch was soll ich eigentlich studieren? Aktuell sieht es auf dem Arbeitsmarkt ja so aus, dass vor allem technische Stellen, speziell Programmierer, Systemadministratoren und eigentlich alle IT-nahen Berufe, extrem stark unterbesetzt sind und eine wahre Flut an gut bezahlten Arbeitsplätzen über uns hereinbricht.
Gesagt getan – ein IT-Beruf soll es also werden. Doch was für einer genau? Welche Hochschule? Was will ich eigentlich später machen? Manager? Programmierer? Oder doch den allseits beliebten und gleichzeitig gehassten Systemadministrator?

Als eine der ehemals besten und gefragtesten technischen Hochschulen „hier im Osten“ ist es für die Hochschule Merseburg natürlich eine Pflicht, mehrere technische Studiengänge zum Thema „Informatik” und „Automation/Kommunikationstechnik” anzubieten.
Das Studium hier besticht durch seine unglaubliche Praxisnähe, seine freundlichen und hilfsbereiten Professoren und natürlich durch den komplett frisch sanierten Campus mit vielen komplett neu ausgestatteten, modernen Laboren.
Hierfür wurde mit der „großen Umstrukturierung“ an der Hochschule Merseburg aus dem „Fachbereich 1“ („Fachbereich für Informatik“) der Fachbereich für „Informatik und Kommunikationssysteme“.
Dieser Fachbereich bietet für hauptsächlich technisch orientierte Studenten ein ausgewähltes Programm der populärsten, technischen Studiengänge an.
Der Fachbereich IKS bietet für Studieneinsteiger mit dem Abschluss des „Bachelor” zwei technische Studiengänge an: „Angewandte Informatik” und „Medien-, Kommunikations- und Automationssysteme”.

Bachelorstudiengänge

Während im Studiengang „Angewandte Informatik” (kurz: „AIN”) der Schwerpunkt auf Mathematik, Algorithmen und Programmierung dieser liegt, wendet man sich bei den Studenten der „Medien-, Kommunikations- und Automationssysteme” (kurz: „BMKAS”) verstärkt den Themen Elektrotechnik, elektronische Schaltungen, Regelungstechnik, Messtechnik usw. zu.
Bezeichnend für den Studiengang „AIN” (alternativ: „BAIN”, für „Bachelor angewandte Informatik”) ist, dass die Wahl persönlicher Schwerpunkte des Studiums (im Gegensatz zum
Diplom) fast komplett wegfiel. Lediglich Studenten des 6. Semesters haben die Wahl von drei (aus fünf) Wahlpflichtfächern.
Während die ersten Semester jeweils insgesamt vier verschiedenen Mathematik-Vorlesungen in der Woche (zuzüglich den entsprechenden Übungsstunden), viel Theorie (Grundlagen der Informatik, Digitaltechnik, Nachrichtenübertragungstechnik etc.), etwas BWL und wenigen praxisorientierten Vorlesungen (Programmierung) noch sehr „trocken“ sind, wird man ab dem 3. Semester, spätestens aber im 4. Semester mit der Anwendung des Erlernten konfrontiert. Mit dem Beginn des 4. Semesters wird das Studium immer projektbezogener – man erlernt eigenständiges Arbeiten, aber auch das gemeinsame Arbeiten an Gruppenaufgaben ist hierbei gefordert.
Im Gegensatz zu „AIN“ werden dem Studiengang „MKAS” wesentlich mehr Freiheiten eingeräumt – allein hier ist die Wahlmöglichkeit mit drei verschiedenen Vertiefungen beachtenswert.

Diese drei Wahlmöglichkeiten sind im Detail die folgenden:
• MKT (Medien- und Kommunikationstechnologie)
• NT (Nachrichtentechnik-Telekommunikation)
• IGA (Industrie- und Gebäudeautomation).

Der Studiengang „Medien- und Kommunikationstechnologie“ trägt dem aktuellen Bedarf an technischen Fachkräften im Medienbereich (Internet, Rundfunk und Fernsehen) und beim Ausbau und bei der Einführung neuer Nachrichtennetze und -dienste Rechnung.

Die Studenten des Studienganges „Nachrichtentechnik-Telekommunikation“ werden mit den Grundlagen der Telekommunikationssysteme und der zugehörigen modernen Geräte- und Systemtechnik bis hin zu Kommunikationsnetzen vertraut gemacht.

Die Vertiefung „Industrie- und Gebäudeautomation“, eine in Deutschland seltene Vertiefungsrichtung, wird universell in den Gebieten Prozessautomatisierung, Fertigungsautomatisierung und Gebäudeautomation einsetzbar sein.

Die Masterstudiengänge

Ein weiterer Studiengang im Fachbereich IKS ist der sogenannte „MIKS” – der Masterstudiengang, welcher alle großen Wissensbereiche der im FB IKS angebotenen Studiengänge zu einem umfangreichen, neuen Masterstudiengang vereint.

Im Master-Studium geht es vor allem darum, vorhandenes Wissen zu vertiefen und neues zu erlangen.

Unter anderem glänzt der Studiengang mit einigen, seit dem Diplom vermissten, „Spezialisierungsrichtungen” – unter anderem „Künstliche Intelligenz”, eine Vertiefung im Bereich der „Datenbanken” (z.B. „GIS”-Systeme), „Mobile Roboter” und vielen weitere interessante Vorlesungen.

Besonders ins Auge springt in diesem Studiengang natürlich, dass er (ähnlich wie das Diplom früher) sehr stark an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden kann. Aus einem großen Wahlbereich stehen für jeden Wissensbereich mehrere, verschiedene Module zur Auswahl.

Der letzte im FB IKS angebotene Studiengang ist der Studiengang „Technische Redaktion und Wissenskommunikation”.

Die Schwerpunkte dieses konsekutiven Studiengangs lassen sich wie folgt untergliedern:

• Grundlagen der Wissenskommunikation und Wissensdokumentation mit Lehrgebieten wie Grundlagen der Wissenskommunikation, Grundlagen der Technischen Redaktion, Produkthaftung, Content- Managementsysteme, Fremdsprachen.

• Visuelle und sprachliche Gestaltung mit Lehrgebieten wie Typografie/Layout, Gestaltungslehre, Sachfotografie, Funktionales Schreiben, Professionelles Deutsch.

• Elektronische Dokumentation und Multimedia mit Lehrgebieten wie Online-Dokumentation, 3D-Visualisierung, Screende-sign,Multimedia-Producing, Web-Entwicklung.

Wie man unschwer erkennen kann, ist der Fachbereich IKS an der Hochschule Merseburg durch mehrere, sehr umfangreiche, technische Studiengänge geprägt.

Für weitere Informationen wartet doch einfach unsere nächste Ausgabe ab – hier werdet Ihr mehr über den Studiengang BAIN erfahren. gtstudiengaenge

 

Entschuldigen Sie bitte, darf ich mich vorstellen…

Endlich schreiben, sogar häufig worüber man will! Diese Idealvorstellung hat sich für uns alle erfüllt. Wer ist eigentlich „alle“? – Damit Ihr eine Idee von der Herkunft all der bunten Artikel in diesem Magazin bekommt, möchte sich die Redaktion der gewogenen Leserschaft hier gern einmal vorstellen.

Prof. Dr.-Ing. Karsten Hartmann, Dekan des Fachbereichs IKS seit 01.10.2005

Geboren im Jahre 1957 in Saarbrücken, verließ ich das Saarland im Jahre 1978, um an der Fachhochschule Furtwangen (Schwarzwald) Allgemeine Informatik zu studieren. Nach meinem Abschluss in Furtwangen wechselte ich 1982 zur Technischen Universität Berlin, wo ich 1985 mit dem Grad Diplominformatiker abschloss. Mein Nebenfach an der TU war – für einen Informatiker eher ungewöhnlich – Mess- und Regelungstechnik.

Im Jahre 1985 nahm ich eine Industrietätigkeit in der Automobilindustrie an und begann an der TU Berlin mit der Dissertationsarbeit zum Thema „Wissensbasierte Kontrolle von Lokalen Netzwerken“. Im September 1992 wurde ich zum Dr.-Ing. promoviert. Mein Ziel innerhalb meiner wissenschaftlichen Ausbildung war die Position eines Professors an einer Fachhochschule, weshalb ich seit 1988 Lehraufträge an der Technischen Fachhochschule Berlin im Bereich Maschinenorientierte Programmiersprachen übernahm.

Zum 01.10.93 wurde ich vom Kultusminister des Landes Sachsen-Anhalt zum Professor an die Hochschule Merseburg berufen. Seit Beginn meines Studiums an der TU Berlin beschäftige ich mich mit dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz. Während meiner industriellen Tätigkeit entwickelte ich wissensbasierte Systeme für Daimler Benz, BMW und Volkswagen. Die Künstliche Intelligenz hat starke Beziehungen zu den Bereichen Philosophie und Pädagogik. Um meine Kenntnisse in diesen Bereichen zu vervollkommnen und auch im Bereich der Pädagogik Anregungen für meine Lehrtätigkeit zu erwerben, schrieb ich mich mit Beginn meiner Professur an der Hochschule Merseburg an der Fernuniversität Hagen ein und studierte dort von 1993 bis 2006 als Hauptfach Philosophie mit den Nebenfächern Psychologie und Erziehungswissenschaften. Auch aufgrund meiner langjährigen Tätigkeit als Dekan musste ich das Studium aus Zeitgründen im Jahre 2006 leider abbrechen, fühle mich aber der Philosophie immer noch sehr nahe und arbeite auch in diesem Bereich wissenschaftlich weiter. Vielleicht aufgrund meines Nebenfachs an der TU Berlin hatte ich auch stets verstärktes Interesse an mobilen, selbst navigierenden Robotern, was dazu führte, dass ich im Fachbereich auch einen entsprechenden Bereich aufbaute. kh

Stefan Sprick, Student der angewandten Informatik

Oberhof, Thüringen. Mein Puls ist bei 180, mein rechter Fuß eine einzige Blase und das Ziel noch 15 Kilometer entfernt. Aber Laufsport ist halt nix für Muttis und deshalb beiße ich ein weiteres Mal die Zähne zusammen und komme ins Ziel beim Rennsteiglauf. Wenn ich nicht gerade in Merseburg für den nächsten Marathon trainiere, trefft Ihr mich vielleicht im Bankhaus, wo sich meine WG befindet. Oder wir sehen uns bei nem Kaffee in der 144, Ort des Lernens, Lamentierens und der Klausurvorbereitung. Übrigens wird mir dort beigebracht, wie ich Computer zusammen schraube und Windows neu aufspiele – „angewandte Informatik“ eben.

Ansonsten habe ich in meinem Leben schon das ein oder andere Foto geschossen und ein paar Semester Biologie und Computervisualistik studiert.

Mir geht voll Einer ab – wie man so schön sagt, während ich den Redaktionsladen organisiere, die Arbeit verteile und den Kontakt mit der Hochschule und Außenwelt pflege. Ein paar Artikel schreibe ich zur Abwechslung auch noch.

Diesen Absatz widme ich meinen Redaktionskollegen. Alex, Gunter, Ronny, Stefan, Prof. Hartmann; mit Euch macht sogar der Termindruck gegen Redaktionsschluss Spaß, ganz abgesehen vom eigentlichen Kreativgeschäft. Ich sehe unseren nächsten Ausgaben schon mit Freude entgegen! ss

Gunter Thomas, Student der angewandten Informatik

Mein Name ist Gunter Thomas und ich bin für die Technik hinter den Kulissen des Magazins IKS inform zuständig, sowie für kleinere Redakteursarbeiten und Artikel.

Ich möchte mich Euch kurz vorstellen, damit Ihr wisst, mit wem Ihr es eigentlich zu tun habt.
Geboren wurde ich am 21.04. 1986 im schönen Naumburg an der Saale – hier verbrachte ich auch meine Kindheit und machte schlussendlich im Jahr 2005 mein Abitur am „Lepsius-Gymnasium“, welches heute nun „Domgymnasium“ heißt.
Danach folgte vom Juli 2005 bis März 2006 der 9-monatige Dienst für Vater Staat.
Seit dem 01.10. 2006 bin ich hier nun an der Hochschule Merseburg als Student im Fachbereich IKS tätig – hier studiere ich im Bachelorstudiengang „angewandte Informatik“.
Dieses Studium werde ich (hoffentlich) im September 2009 erfolgreich absolviert haben, um direkt im Oktober 2009 mit dem Masterstudium beginnen zu können.

Mitarbeiter dieses Magazines bin ich seit der Gründung am 01.07. 2008.
Zu IKS inform bin ich über eine Stellenausschreibung von Prof. Hartmann gekommen, welcher der Gründer dieses Magazins ist und uns die für unsere Arbeit nötigen Materialien und Räume großzügig bereitstellt.

Als Sprecher für Finanzen im Studierendenrat, sowie als Pressesprecher im Fachschaftsrat IKS bin ich seit der aktuellen Legislatur zu Beginn des Wintersemesters 2008/2009 eingesetzt. gt

Ronny Libor, Diplom-Technikredakteur (Illustration)

Mein Name ist Ronny Libor und ich bin gebürtiger Merseburger. Nachdem ich 2003 meinen Grundwehrdienst beendet habe, fing ich an der Hochschule Merseburg an zu studieren. Damals hieß der Studiengang noch „Kommunikation und Technische Dokumentation“ (KTD). Ich spezialisierte mich im Hauptstudium auf Technische Illustration, einen Weg, den ich bis heute nicht bereut habe. Meinen Abschluss an der Hochschule machte ich im Jahr 2008. Doch schon während des Studiums versuchte ich mir mit einer Hand voll Kollegen eine eigene Existenz aufzubauen. Dieses Vorhaben hält bis zum heutigen Tag an und trägt den Namen „Netzelf“ – eine Medienagentur mit Sitz am Campus der Hochschule Merseburg. In der IKS-Redaktion bekleide ich den Posten des Grafikers/Layouters/Setzers. Durch diese Erfahrung versuche ich meine Kenntnisse im Bereich Editorial-Design weiter auszubauen. Bis dahin, Euch viel Spaß beim lesen! rl

Alexander Scholz, Student der Medien- und Kommunikationstechnik

Mein Name ist Alexander Scholz und ich bin seit Gründung der Redaktion mit dabei. Neben der redaktionellen Arbeit bin ich für Bilder und Fotos verantwortlich. Und jetzt zu meinem bisherigen Dasein. Geboren wurde ich am 11. Mai 1983 in Merseburg. Meine Kindheit und Schulzeit verbrachte ich in Bad Dürrenberg. Nach dem Realschulabschluss entschied ich mich für eine Lehrausbildung als Konstruktionsmechaniker im Bereich Schiffbau. Danach leistete ich als Zivildienstleistender treue Dienste. Ich absolvierte die Fachoberschule im Bereich Technik und nutzte die Gelegenheit des Studiums. Physikalische Technik in Jena war mein erster Versuch. Nach dem 3. Semester suchte ich eine neue Herausforderung. Ich entschied mich für das Studium der Medien-, Kommunikations- und Automationssysteme in Merseburg. Neben der Vorliebe für Fotografie und Bildbearbeitung bin ich am Programmieren interessiert. as

Stefan Claus, Kommunikation und Technische Dokumentation (ET)

Ursprünglich komme ich aus dem Norden Sachsen-Anhalts, genauer gesagt der Nähe von Stendal. Dort habe ich eine Ausbildung als Technischer Assistent für Informatik abgeschlossen und später meine Fachhochschulreife erreicht.

Studientechnisch stehe ich vor dem Abschluss als Technischer Redakteur, mit Spezialisierung auf Elektrotechnik. In Zeiten des Bachelor gehöre ich somit zu den letzten Diplomern. Meine ausserstudentischen Interessen liegen, neben den redaktionellen Tätigkeiten, beim Clubleben im Reaktor. Ich spiele Volleyball, lese ab und an “Stern“ und “Spiegel“ und versuche mein Glück gelegentlich am Kicker im Wärmi. In der Redaktion bin ich für Informationsbeschaffung, -auswertung und das Schreiben unterschiedlicher Artikel zuständig. So habe ich die Möglichkeit, meine schreibtechnischen Fertigkeiten zu verbessern und außerdem, dem einen oder anderen mit meinen Artikeln den Campus und den Fachbereich IKS etwas näher zu bringen. sc

 

Fachbücher für lau!

fachbuecherWenn Wikipedia oder die Suchmaschine nicht mehr weiter helfen, dann lohnt sich der Blick ins Fachbuch. Doch wer hat schon mal eben 50 bis 70 Euro übrig, für Literatur, die meist nur für eine Hausarbeit oder Projektaufgabe benötigt wird? Hier bietet die Hochschulbibliothek die Möglichkeit, kostenlos an die gewünschten Fachbücher zu gelangen. Über einen sogenannten „Erwerbungsvorschlag“ (http://tinyurl.com/3oytd6) könnt Ihr Literaturvorschläge unterbreiten, ganz unabhängig von Eurem Fachbereich. Und ja, die Sache funktioniert prima! Ich habe den Service schon mehrfach in Anspruch genommen. Erfolgsquote 100%. Denn das Budget für Neuerwerbungen ist erst zu etwa einem Fünftel ausgereizt (Stand: 23.06.08). Wie das Buch zu Euch gelangt:

1. Erwerbungsvorschlag unterbreiten (vorher nachschauen, ob das gewünschte Buch nicht schon im umfangreichen Bestand vorhanden ist)

2. Antwort des Sachbearbeiters abwarten

3. Nach ca. drei Wochen liegt das Buch für Euch reserviert am Bibliothekstresen bereit.

Mit Eurem Erwerbungsvorschlag spart Ihr Geld und sorgt dafür, dass die Bibliothek stets aktuelle Literatur für Euch bereit halten kann. as

 

Vorstellung der Hochschulorgane

Gerade für „Erstis“ ist es schwierig, sich in Organisation der Hochschule zurecht zu finden. Innerhalb dieser Rubrik sollen deswegen die Struktur und die wichtigsten Gremien der Hochschule vorgestellt werden.

Die Organisation der Hochschule folgt dem Hochschulgesetz des Landes Sachsen-Anhalt (HSG LSA). Da bei einer solchen Darstellung aus Gründen der Lesbarkeit Vereinfachungen vorgenommen werden müssen, werden die entsprechenden Paragraphen des Gesetzes in der Fassung vom 5. Mai 2004 in Klammern angegeben. Der geneigte Leser, welcher an den genauen Formulierungen interessiert ist, sei auf dieses Gesetz (im Internet abrufbar) verwiesen.

Der Überblick
Das Kuratorium, bestehend aus Vertretern der Wirtschaft und der Politik, fördert die Profilbildung, Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Hochschule, erörtert externe Entwicklungen der Hochschulentwicklung und unterstützt ihre Interessen in der Öffentlichkeit. (HSG LSA §74)
Zentrale Organe der Hochschule sind der Senat und das Rektorat. Die Hochschule gliedert sich in Fachbereiche. Organe der Fachbereiche sind der Dekan oder die Dekanin und der Fachbereichsrat. (HSG LSA §66)folie_1

Das Rektorat besteht aus:
• dem Rektor
• zwei Prorektoren und
• dem Kanzler.

Das Rektorat leitet die Hochschule eigenverantwortlich. (HSG LSA § 68)
Der Dekan steht dem Fachbereich vor und er wird von einem Studiendekan und einem Prodekan vertreten. Der Dekan führt die laufenden Geschäfte des Fachbereichs. Er ist Vorsitzender des Fachbereichsrats und vertritt den Fachbereich nach Außen. Der Studiendekan ist für alle Prüfungsangelegenheiten des Fachbereichs zuständig. Der Prodekan vertritt den Dekan in allen Angelegenheiten. (HSG LSA §78)
Die Dezernate stellen Verwaltungseinheiten dar, die direkt dem Kanzler unterstellt sind.
Den Dezernaten stehen Dezernatsleiter bzw. Dezernatsleiterinnen vor.
Die Verwaltung der Hochschule erfolgt über gewählte Gremien und fest eingestellte Mitarbeiter. Der Rektor, die Prorektoren und die Dekane werden aus dem Kreis der Professoren der Hochschule für vier Jahre gewählt. Kanzler und Dezernatsleiter sowie die Mitarbeiter der zentralen Einrichtungen werden nicht per Wahl bestimmt.
Die Gremien werden alle vier Jahre neu besetzt. Ihnen gehören verschiedene Gruppen von Hochschulangehörigen an.folie_2

Diese Statusgruppen sind gesetzlich festgelegt (HSG LSA § 60):
• Hochschullehrer und Hochschullehrerinnen,
• Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen (gemäß HSG LSA § 33 und § 52) und
• Studierende.

folie_3Die Studierenden werden nur für ein Jahr in die Gremien gewählt. Die Dekane gehören dem Senat ohne Stimmrecht qua Amt an.
Der Senat lässt sich von Senatskommissionen beraten. Diese werden durch die Fachbereichsräte bestimmt und durch den Senat bestätigt (siehe Abbildung 1). Der um die Stellvertreter der gewählten Senatsmitglieder erweiterte Senat wählt den Rektor und die Prorektoren in geheimer Wahl. Die Fachbereichsräte wählen aus den ihnen angehörenden Professoren den Dekan, den Prodekan und den Studiendekan in geheimer Abstimmung.
Diese Gremien haben neben den direkt gewählten Vertretern Stimmrecht in Senat und Fachbereichsräten.khfolie_4

Rektorat der Hochschule

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Neue kleider für den Fachbereich

Ein Fachbereich zieht um. Informationen und auftretende Probleme bei der Umstrukturierung der Hochschule.

Ab April 2009 will sich unser Fachbereich IKS im neuen Gewand präsentieren.

Doch vorher müssen die alten Kleider abgeworfen werden, es muss umgezogen werden.grundriss_hauptgebaude

Komplette Labore und Computerräume mit der gesamten Netzwerk- und Servertechnik müssen umziehen. Doch der Umzug der Netz- und Servertechnik ist wohl das kleinste Problem und dies geschieht auch schon im Laufe des jetzigen Semesters, da das Gebäude 125, in dem sich die Technik dann befinden wird, schon übergeben wurde und einzugsbereit ist.

Ab Februar 2009 werden dann eine Menge Umzugshelfer beschäftigt sein, um den Umzug der Hardware, und damit ist nicht nur Computertechnik sondern auch Möbel gemeint, möglichst plangerecht zu erledigen. Zirka 420 Möbelstücke aus insgesamt 35 Büros müssen dafür vom Gebäude 133 in das neue Gebäude geschafft werden, damit die momentan 47 Mitarbeiter wieder ihren Dienst verrichten können. Und da ist noch nicht die Einrichtung der 34 Labore und Computerräume mit einberechnet. Dann wird der Fachbereich in den Gebäudeteilen 123, 124 und 125 (siehe Skizze) zu finden sein. Der komplette Bau wurde entkernt, sprich die komplette Kabelei samt Rohren ausgebaut und durch neue ersetzt. So ist die Basis für einen neuen, modernen Fachbereich gelegt, in dem auch gelesen und gelernt werden kann. Hier wird es auch eine Menge Seminarräume geben, sodass dann die Hörsäle, das Gebäude 144 und die neuen Gebäudeteile 123, 124 und 125 für Veranstaltungen zur Verfügung stehen. Es könnte sogar sein, das der ein oder andere schon einen Blick auf das Innere erhaschen kann, da manche Veranstaltungen schon im neuen Gebäude stattfinden könnten. Also aufpassen, wenn im Stundenplan Änderungen auftreten und die ausgeschriebene Raumzahl nicht so richtig zu den sonstigen passt. as

 

Signet gesucht – Ihr gestaltet Euren Fachbereich

Das Signet. Laut Duden schlichtweg der Schriftzug eines Marken- oder Firmenzeichens. Doch steckt in Wahrheit viel mehr dahinter. Ein Signet kann, wenn es gut durchdacht und konzipiert ist, punktgenauer und konsequenter kommunizieren, als jedwede Firmenphilosophie es vermag. Die Fachbereichsdozentin Prof. Kerstin Alexander (Studiengang TRW) umschreibt das Wesen des Signets in ihrem „Kompendium der visuellen Information und Kommunikation“ (erschienen 2007 im Springer-Verlag Berlin) wie folgt: „Die Aufgabe einer Bildfindung kann darin bestehen, viele Aspekte und Merkmale einer Thematik in ein prägnantes Zeichen zu gießen. Dieses Zeichen steht stellvertretend für einen komplexen Inhalt. Uns begegnet diese Aufgabe vor allem in der Gestaltung von Logos und Piktogrammen und wir können sie nur auf dem Weg der Abstraktion lösen.“ So weit, so gut. Zumindest wissen wir erst einmal, dass es sich bei einem solchen Signet um eine visuelle Abstraktion des Wesens der jeweiligen Institution handelt.

Und nun ist auch schon Eure kreative Seite gefragt! Helft mit, den Fachbereich auch visuell vorzeigefähig zu machen. Analysiert, konzipiert und entwerft was das Zeug hält, denn Euer Avatar kann das neue Zeichen des Fachbereiches IKS werden. Und mit diesem Aufruf sind nicht nur die Studenten von TRW gefragt (welche sich natürlich auch beteiligen sollen), sondern vielleicht auch mal der ein oder andere kreative Informatiker. Angesprochen kann sich jeder fühlen, ganz egal ob IKS oder nicht. Ihr solltet lediglich folgende kleine Dinge beachten: Der Entwurf sollte vorzeigbar sein. Außerdem ist der Farbton für den Fachbereich mit dem Pantone-Ton 152 C bereits vorgegeben. Ansonsten sind Eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt.

In der nächsten Ausgabe des IKS infom-Magazins stellen wir die Ergebnisse Euer kreativen Ergüsse vor. Aus denen werden dann die Favoriten gewählt und zur Belohnung winken sogar lukrative Sachpreise, wie ein Grafik-Tablet oder Fachliteratur. Die Redaktion hofft auf rauchende Köpfe und freut sich auf die Ergebnisse. Der Einsendeschluss für Eure Entwürfe ist der 31.01. 2009. Schickt Eure Daten am besten als PDF an folgende Email-Adresse:

redaktion@iks-inform.de

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Spaß beim Kreativsein! rl

Was sind eigentlich Pantone?

Bei Pantonen handelt es sich um ein Farbsystem, das hauptsächlich in der Grafik- und Druckindustrie eingesetzt wird. Es wurde von der Pantone, Inc., einem amerikanischen Unternehmen mit Sitz in Carlstadt, New Jersey 1963 entwickelt. Das Pantone Farbsystem besteht grundlegend aus 14 Farben, die in bestimmten Anteilen miteinander gemischt die restlichen Farben ergeben. Ziel dieses Pantone Matching Systems ist es, mit einer einheitlichen Farbrezeptur unterschiedliche Papiersorten zu bedrucken.

Wer sponsort eigentlich die tollen Gewinne?

Institut für Telekommunikation und Medien GmbH

www.i-tm.org

 

Und die Meinung der Profs …?

Im ersten Teil dieses Artikels konntet Ihr Euch einen Überblick zu den Studiengängen des Fachbereiches IKS verschaffen. Im Anschluss daran möchte ich Euch nun Herrn Prof. Dr. Michael Schenke vorstellen, unseren Studienfachberater!

schenkeWerdegang:
2008: Promotion auf dem Gebiet der Linguistik
1997: Habilitation in Informatik, Uni Oldenburg
1996-1997: Assistent unter Prof. C.A.R. Hoare, Programmverifikation, University of Oxford
1987-1996: Siemens, OS-Entwicklung; objektorientierte Software-Entwicklung
1986: Dipl. und Promotion in Mathematik, Uni Oldenburg
1983: Master of Science in Mathematik, University of Warwick

Die Studenten seit Ende 2000 auf dem Berufungsgebiet der „Grundlagen und Anwendungen der Informatik“ erhellend, wird Herr Schenke von den Kommilitonen für seine unkomplizierte und freundliche Art geschätzt.
Herr Schenke, zum Wintersemester 2006 entschied ich mich für das Studium der angewandten Informatik, hier in Merseburg, was nicht zuletzt daran lag, dass Sie mein erster, hilfsbereiter Kontakt waren. In der Rolle als Studienfachberater helfen Sie täglich Studenten auf den Weg in das Studium. Wie sind Sie selbst zur Hochschullehre gekommen und aus welchen Gründen entschieden Sie sich schlussendlich für die Hochschule Merseburg?
Nun, eine Lehrtätigkeit war Voraussetzung zur Habilitation auf dem Gebiet der Informatik. So lernte ich die Tätigkeit als Dozent kennen und schätzen. Der Umgang mit Studenten bereitet mir große Freude. Insbesondere der Aspekt, junge Menschen durch die Herausforderung Studium wachsen zu sehen. Von den ersten schwierigen Prüfungen im Grundlagenstudium, hin zum Diplom, und jetzt ganz neu Bachelor und Master.
Die in Merseburg ausgeschriebene Stelle passte sehr gut zu meinem Profil. Ich habe die Möglichkeit ergriffen, hier sämtliche Erfahrungen ausspielen zu können, die ich in meiner vorherigen Karriere gesammelt hatte. Außerdem schätze ich am Modell Hochschule, dass Breiten – anstatt Tiefenforschung betrieben wird. So ist viel eher eine Brücke zur Praxis schlagbar.
Was ist Ihre Motivation, beim Ausfüllen der Rolle des „Studienfachberaters“?
Diese Tätigkeit ermöglicht es mir, die Studenten besser kennen zu lernen. Der Einblick in ihre Probleme verschafft mir die Grundlage, ihre Lebens – und Arbeitssituation Schritt für Schritt zu verbessern, was mir am Herzen liegt.
Das kann ich persönlich nur bestätigen, Herr Schenke! Die vom Fachbereich angebotenen Studiengänge sind anspruchsvoll, die Abbrecherquoten hoch und man kommt nicht umhin, die Geisteswissenschaftler ob ihres Frauenanteiles zu beneiden. An welchen Stellen sehen Sie Verbesserungspotential bei Beratung und Aufklärung?
Abbrecher sind – so hart es klingt – einfach nötig. Viele Studenten beginnen ihr Studium mit völlig falschen Vorstellungen. Und da empfinde ich es als fairer, eine mangelnde Eignung in den ersten beiden Semestern festzustellen, als dann aus Mitleid doch noch eine „Vier“ zu geben und den Kommilitonen ins Messer laufen zu lassen. Einfacher wird es nicht und man darf nicht vergessen, dass der spätere Beruf stark vom Studium abhängt.
Den niedrigen Frauenanteil sehe ich als gesamtgesellschaftliches Problem. Auf einer hochschulweiten Infoveranstaltung hatte ich ein Gespräch mit einem Vater, der sich für seine Sprösslinge über die Angebote des Fachbereiches informierte. Zum Schluss brachte er jedoch das Fazit, dass das Studium zu technisch sei, er habe schließlich „nur“ Töchter daheim! (Lacht.) Eine konkrete Lösungsidee hierzu habe ich leider noch nicht entwickelt.
Mit welchen Vorzügen kann die Hochschule Merseburg Ihrer Meinung nach aufwarten?
Ganz klar das enge Verhältnis zwischen Studenten und Professoren. Man studiert hier nicht so anonym, wie an einer Uni, weil die Zahl der Studenten geringer ist. Ich kann die Situation mit meinem Master-Studium in England an der University of Warwick vergleichen, da waren der Kontakt und die Betreuung ähnlich gut. Auch können wir im Masterprogramm mit einer starken Verflechtung von Elektrotechnik und Informatik als kombinierter Studiengang aufwarten, was nach meinem Kenntnisstand bisher nur in Merseburg angeboten wird.
Der Umzug des Fachbereiches ist in vollem Gange. Was wird nach dem Einzug ins frisch sanierte Hauptgebäude anders werden?
Das weiß ich nicht – früher riechen, was es zum Mittag gibt? (Anm. d. Red.: Die Mensa wird sich zukünftig im Hauptgebäude befinden, siehe Artikel Seite 4.)
Zum Stichwort Essen: Der Akkreditierungsprozess im Zuge der Anerkennung der Bachelor- Studiengänge ist ja so einigen Hochschulen auf den Magen geschlagen. Der Studiengang „Angewandte Informatik“ hat die Akkreditierung schon gemeistert. Was halten Sie persönlich von dieser Form der Qualitätsprüfung? Welche Vorteile bringt es für die Studenten?
Ich finde, es wird hierfür an anderer Stelle fehlendes Geld verbraten. Früher war mit der Anerkennung einer Hochschule auch das Vertrauen darin gegeben, vernünftige Studiengangskonzepte zu stricken. Warum nicht auch jetzt bei den neuen Abschlüssen?
Als Vorteil für die Studenten ist jedoch das Mitspracherecht innerhalb des Anerkennungsprozesses zu nennen.
Vielen Dank für das aufschlussreiche Interview, Herr Prof. Schenke! ss