Archive for the ‘Ausgaben 2011’ Category

Cover 02/11

 

Der große Buchstabierwettbewerb

Aus Buchstaben werden Zahlen, aus Zahlen werden Buchstaben. Aus alt codiert wird neu codiert, diesmal aber viel transparenter. Oder doch nicht?

Wer derzeit durch die noch immer recht frisch sanierten Flure des Hauptgebäudes streift, dürfte sie schon gesehen haben, die neuen Raumkürzel und Hinweisschilder zum aktuellen Standort. Doch warum das Ganze?

Die Grundidee hinter der Umbenennung ist durchaus nachvollziehbar und logisch: Da die Nummerierungen der Gebäude am Campus keine Information darüber hergibt, welchen Zweck denn welches Gebäude hat, soll eine neue Herangehensweise die Orientierung an der Hochschule vereinfachen. Aus kryptischen Zahlen werden Kürzel wie „Hg“ für das Hauptgebäude, überraschenderweise nicht für Quecksilber, oder „Fo“ für Forschungsgebäude. Das Hg wird wiederum – genauso wie bisher – in Einzelgebäude unterteilt, die jetzt durch die Buchstaben A bis G benannt sind. Die Bezeichnung „E“ wird frei, da Etagen von nun an durchnummeriert werden, aus Erd- und Sockelgeschoss werden somit die Etagen 0 und -1. Die Raumnummern bleiben dieselben und werden wie üblich angehängt.
Doch nun sind zwei Fragen wohl mindestens genauso berechtigt wie die Idee der Umbenennung selbst: Warum soll diese genau jetzt erfolgen? Und was genau bringt sie denn für Vorteile mit sich?

Sehen wir uns doch das Hauptgebäude einmal näher an. Erst in der vorletzten Ausgabe der IKS inform berichteten wir über die erst Ende Juni abgeschlossene Renovierung des Campus, bei der insbesondere auf dem Hauptgebäude und der direkten Umgebung der Fokus lag. Dass dabei an einem sonst sehr grünen Campus mit dem Studiengang „Umwelttechnik“ hinsichtlich umfassender Oberflächenversiegelung ganze Arbeit geleistet wurde, wäre sicher auch einen Artikel wert, aber hier soll es um ein anderes Thema gehen als um Bäume aus Metall mit angeschraubten „Grünflächen“.
Da Gebäude und Räume eben nicht direkt im Rahmen der Umbauarbeiten neu benannt, sondern erst noch für ein Jahr nach dem alten Muster adressiert wurden, sind selbstverständlich nun nicht nur die Schilder für jede Tür, sondern auch die großen Metalltafeln mit der Etagenbenennung zu erneuern. Hinzu kommen alle Wegweiser auf dem Campusgelände. Also auch die, die während der Sanierung neu aufgestellt wurden. Als wäre das alles noch nicht fragwürdig genug, werden nicht die bekannten Muster beibehalten, sondern an die Stelle der bekannten Raumnummernschilder treten nun direkt auf die Wand aufgeklebte Flächen, während die Metalltafeln allesamt versetzt wurden und nun nicht mehr die Etage, sondern den Standort im Hauptgebäude anzeigen. Die Kosten, die durch die nachträgliche Änderung der Beschilderung ent-stehen, sind sicher nicht unendlich hoch. Doch gerade in Zeiten knapper Kassen wären sie einfach zu verhin-dern gewesen. Abgesehen davon stellt sich jedoch die Frage, warum man denn unbedingt an frisch renovierten Wänden jede Menge neuer Schandflecke erzeugen musste. Hätte man nicht zumindest die Metalltafeln entweder sofort an ihren neuen Bestimmungsort hängen, oder aber einfach an ihrer angestammten Position belassen können?

Akzeptieren wir das alles und begründen es damit, dass die Umbenennung nun mal etwas kosten muss, aber schließlich Vorteile bringen soll. Doch wo genau liegen diese Vorteile in der Praxis eigentlich? Bisher war es etwa so, dass man seinen Ansprechpartner, dessen Zimmernummer oder auch nur den Arbeitsbereich kannte. Man sah, wenn man den Weg nicht kannte, im Campusplan nach und erfuhr notfalls in dessen Legende, welches Gebäude welches Amt umfasste.
Nun ist alles einfacher, denn sucht man etwa einen Ansprechpartner mit Büro in einem Liegenschaftsgebäude, so muss man nur dem „Li“-Kürzel anstelle einer nichtssa-genden Zahl folgen. Doch wie findet man nun heraus, wo sich dieses „Li“- Gebäude denn nun genau befindet? Richtig, man zieht den Campusplan zurate!
Nachdem wir für Neulinge auf dem Hochschulgelände also keine Verbesserung finden konnten, betrachten wir doch einmal die Änderungen für die bereits länger Anwesenden.
Bisher las man, die nächste Veranstaltung finde im Raum 123/E/018 statt. So ging man in das Gebäude 123, dort in das Erdgeschoss und in den Raum 18.
Und jetzt, nach der Umbenen-nung? Man liest „Hg/E/018“ und denkt kurz nach. Man kommt zu dem Ergebnis, dass das doch die 123 sein müsste, geht dort in das Erdgeschoss und in den Raum 18.
Nachdem wir nun die Vorteile des neuen Systems umfassend erläutert haben, wünschen wir viel Spaß bei der Raumsuche!

Übersicht:

http://www.hs-merseburg.de/service/kontakt/campus-plan/

 

Der neue StuRa

IKSinform: Stellt Euch doch, bevor wir richtig anfangen, erst einmal kurz vor: Wie heißt Ihr, was studiert Ihr und was habt ihr für Beweggründe, Euch im StuRa zu engagieren?!

Wir sind eine bunt gemischte Truppe aus allen vier Fachbereichen. Franziska, Ingo und Tim studieren Kultur- und Medienpädagogik, Madeleine ist BWL-Studentin, Marcel ist Student des Chemie- und Umweltingenieurwesens, Kristin studiert Mechatronik, Industrie- und Physiktechnik und Patrick, Markus, Alexander und Michael sind angehende Informatiker.
Bunt gemischt und ganz verschieden, aber aus sehr ähnlichen Beweggründen haben wir unsere Tätigkeit als Studierendenschaftsvertretung im März 2011 aufgenommen. Wir engagieren uns für mehr Transparenz, Offenheit und Mitwirkung zwischen Studierendenrat, Studierendenschaft, den einzelnen Fachbereichen und der Hochschule.

Dafür pflegen wir einen kontinuierlichen Austausch in öffentlichen StuRa-Sitzungen und funken Neuigkeiten zum Beispiel über unseren StuRa-Blog (www.stura-merseburg.de) oder die StuRa-Schaukästen auf dem Hochschulgelände.

Die Kommunikation und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Gremien, den Studierenden und den Lehrkräften ist uns ein großes Anliegen, welches wir als Vertretung der Studierendenschaft aktiv unterstützen, in dem wir in verschiedenen Kommissionen und Ausschüssen der Hochschule die studentische Stimme einbringen.
Auf diesem Weg erhoffen wir uns zunehmend mehr Unterstützung aus der Studierendenschaft, die erfährt, dass es sich lohnt, sich für seinen Campus einzusetzen und dass es Spaß macht, sich zu engagieren.

Zum Teil hatten wir aber auch noch ganz eigennützige Beweggründe, uns im Studierendenrat zu engagieren. So ist es einfach sehr spannend, hinter die Kulissen einer großen Insttution, wie es die Hochschule ist, zu schauen und dabei mit Studierenden der unterschiedlichsten Studiengänge zusammen zu arbeiten, denen man sonst vielleicht nie begegnet wäre. Teamwork und verschiedene Aufgaben, die es innerhalb der einzelnen Sprecherposten zu bewältigen gibt, stellen eine Herausforderung dar und sind als praktische Arbeitserfahrung eine echte Bereicherung im Studium.

In der letzten Ausgabe IKSinform hatten wir einen Artikel über den „ProblemstuRa“ gebracht. Ihr seid jetzt die „Neuen“, und habt Euch an uns gewendet, um wieder ein positives Licht auf den StuRa zu werfen.
Wie wollt Ihr, die Probleme und Projekte die vor Euch liegen in Angriff nehmen?

Zunächst haben wir die Situation „Problemstura“ sehr genau studiert und uns auf diesem Weg einen Gesamtüberblick hinsichtlich der verschiedenen Aufgabenbereiche verschafft. Dann haben wir die frische Motivation von 11 komplett neuen StuRa-Mitgliedern gebündelt und die Dinge einfach angepackt!
Dafür haben wir grundlegende Arbeitsstrukturen geschaffen, wie beispielsweise der Umzug in das neue Gebäude 143, regelmäßig stattfindende Sitzungen und Öffnungszeiten und eine Arbeitsaufteilung innerhalb des Sturas. Nach Außen hin hat der Studierendenrat ein neues, frisches Erscheinungsbild verpasst bekommen – die öffentliche Wahrnehmung fängt schließlich beim Logo an. Stolz sind wir darauf, dass diese Arbeit vom StuRa selbst getragen werden konnte und so von Anfang an eine hohe Identifikation mit dem neuen Erscheinungsbild da war. Im Frühsommer war die Neuorganisation soweit abgeschlossen und wir konnten tatkräftig Hochschulinformationstag, Bergfest oder beispielsweise das Campusfest mitgestalten.

Für die Zukunft stellen wir uns eine noch stärkere Vernetzung innerhalb der Studierendenschaft vor, mit dem Ziel, dass Probleme nicht lange brodeln bis sie auf den Tisch kommen, sondern zeitiger behandelt werden. Dafür wollen wir mit unserer neuen Präsenz als StuRa deutlich machen, dass es Strukturen und Anlaufstellen gibt, auf die man sowohl bei Problemen, als auch bei der Beratung und Umsetzung von neuen Ideen zählen kann. Das Ergebnis kann dann eine gestärkte Studierendenschaft sein, in der jeder Einzelne motiviert ist, sich für seinen Campus zu engagieren – vielleicht sogar Lust hat in einer der Projekt-Arbeitsgruppen mitzuwirken oder sich bei der nächsten Wahl für eines der Gremien oder Räte aufstellen lässt.

Wie wollt Ihr die Studierenden an Eurer Arbeit teilnehmen lassen, dass sich diese für Euer Engagement mehr interessieren und nicht hinter vorgehaltener Hand negativ über Euch reden, wie es ja leider in der vergangenen Zeit der Fall war?
…vielleicht könnt Ihr sie ja „mitnehmen“, damit sie sich auch mit einbringen.

Das knüpft prima an die vorherige Frage an! Wir sind sehr froh, dass es durchaus Studierende gibt, die uns zum Beispiel angeboten haben, uns beim Aufbau des neuen Internet-Blogs zu unterstützen, Tim Friedrich war uns dabei eine tolle Hilfe.

Die Studierendenschaft wollen wir in Zukunft noch stärker mit einbeziehen, u.a. auch mit ganz geringem Aufwand für jeden Einzelnen, indem er sich nur flux an einer Umfrage auf unserem Blog beteiligt und mit seiner Stimme beispielsweise dazubeiträgt, „was bei einer spitzen Ersti-Party auf keinen Fall fehlen darf“. Von dieser Art von Beteiligung versprechen wir uns ein besseres Gesamtbild der Bedürfnisse der Studierenden zu gewinnen und eben auch das Merseburger Netzwerk zu stärken. Dafür hat sich der StuRa verschiedene Kommunikationskanäle u.a. bei facebook und Twitter eingerichtet.

Eine ganz neue Möglichkeit wollen wir mit dem hochschuleigenen Wiki geben. Das Hochschul-Wiki bietet Studierenden die Möglichkeit online Fragen einzustellen – diese können auch studiengangsspezifisch sein, denn beantwortet werden sie von „Insidern“, also von Kommilitoninnen und Kommilitonen, oder von Professorinnen und Professoren.

Wer sich lieber im realen Leben trifft und austauscht, der kann sich beim StuRa super bequeme Sitzsäcke und coole Outdoor-Spiele ausleihen, um sich mit Freunden auf dem Campus in die Sonne zu fletzen!

…könntet Ihr nicht vielleicht auch eine Art Sprechstunde einrichten? Somit haben die Interessierten einen Anlaufpunkt!

Einen solchen Anlaufpunkt haben wir sehr rasch nach Amtsantritt, im wahrsten Sinne des Wortes, eingerichtet. Seit unserem Umzug im vergangenen April in das Gebäude 143 (auch als Wecker oder Gartenhaus bekannt) kann man uns dort immer dienstags bis donnerstags zu den Sprechzeiten antreffen.

Mal allgemein zu Eurer „Erscheinung“ – WIE und WO seid Ihr ansprechbar?

Wir freuen uns, wenn Kommilitoninnen und Kommilitonen, die uns auf dem Campus treffen, mit ihren Anliegen einfach auf uns zukommen und uns ansprechen. Zudem laden wir jeden Studenten und jede Studentin zu unserer wöchentlich stattfindenden öffentlichen Sitzung ins Gebäude 143 ein (Konferenzraum unter’m Dach) sowie zu unseren bereits erwähnten Sprechzeiten. Wer uns lieber schreiben möchte, kann dies zum Beispiel per Email machen:
stura@hs-merseburg.de.

Was habt Ihr Euch vorgenommen? Was wollt Ihr verbessern, einführen oder einfach in guter Tradition fortführen?

Wichtige Arbeitsgrundlagen wurden geschaffen. Nun gilt es diese Strukturen zu pflegen. Wir wollen konstruktiv arbeiten. Jeder neue Ansatz ist zunächst einmal ein guter Ansatz und darf nicht gleich gewertet werden, gerne jedoch darf konstruktiv Kritik ausgeübt werden.

Fängt die klare und offene Kommunikationsstruktur intern an, so wird sie auch nach außen getragen und gelebt. Transparenz und Mitbestimmung hat sich der neue StuRa auf die Fahne geschrieben. Für uns heißt das Basisdemokratie durch und durch. Dafür haben wir die bereits angesprochenen Plattformen geschaffen, wie zum Beispiel das Weblog. Hierüber wollen wir regelmäßig informieren, aber der Blog soll eben auch Zeichen an die Studierendenschaft sein, dass sie hier offen und konstruktiv Kritik äußern können. Somit wollen wir den Austausch untereinander ankurbeln.

Die „traditionelle“ Unterstützung der Studentenclubs, der Campus-Kids oder des Career Services haben wir auch in dieser Amtsperiode fortgeführt, da diese Einrichtungen die Studierendenschaft aktiv beleben und fördern. Neu in diesem Jahr ist, dass der StuRa als Sponsor des ecoemotion-Teams auftritt und sich der Belebung des Gebäudes 143 sowie des Kaffees im Gebäude 144 und eines Bandproberaumes annimmt.

Aktuelle Infos zu den einzelnen Projekten findet ihr ebenfalls auf unserer Website: www.stura-merseburg.de.

 

Danke

In der 2. WP noch eine 1,0? Jetzt schon! Der Senat hat es beschlossen.

Generationen von Studierenden haben sich auf Prüfungen vorbereitet. Vorbereitet, um sie beim ersten Mal zu bestehen. Vorbereitet, damit sie nicht in den „Genuss“ einer Wiederholungsprüfung kommen. Vorbereitet, damit sie in der Wiederholungsprüfung nicht von vornherein eine schlechtere Note bekommen, bei der 1. Wiederholungsprüfung maximal eine 3,0 und in der 2. WP nur eine 4,0. Und das mit Recht!
Aber das ist jetzt alles vorbei!

Studierende ab dem Matrikel 2010 können selbst bei einer 2. Wiederholung mit der Note 1,0 aus der Prüfung gehen. Natürlich schön für die Betroffenen, aber bei allen anderen müsste es zu großem Protest kommen. Wie kann man einen Punkt festlegen, ab dem mit zweierlei Maß gemessen wird? Wie kann ein Studierender, der sich in der regulären Prüfung anschaut, wie sie abläuft, in der 1. WP sich die Fragen merkt um in der 2. WP die auswendig gelernten Inhalte aufschreibt genauso eine 1,0 bekommen, wie jemand in der ersten Prüfung?

Die Wirtschaft sucht nach fähigen Köpfen, nach Studierenden mit guten und sehr guten Abschlüssen, die in ihren Unternehmen Leistung bringen, und damit sich und das Unternehmen nach vorn bringen, im Idealfall ohne Rückschläge. Rückschläge kosten Aufträge und damit Geld, Fehler kann sich kaum jemand leisten, im schlimmsten Fall führen diese in den Ruin. Die Arbeitgeber entscheiden nach den Leistungen, er hat nur diese Chance, einen Eindruck über das „Können“ des Bewerbers zu bekommen. Doch was bekommt er? Einen Zettel mit Zahlen, die die Leistungen in keinster Weise widerspiegeln.
Oft kommt es nur auf einen Tag an, dieser eine Tag der Prüfung und dann ist der Stress so groß, dass alles schief geht. So kann ein Tag über Sieg oder Niederlage entscheiden.
Doch so ist das Leben – oft hat man eben nur eine Chance. Der Pilot eines mit xxx Passagieren besetzten Flugzeuges kann auch mal einen schlechten Tag haben – aber nur EINEN. Und die xxx Passagiere? Was ist mit deren zweiter Chance?

Wer soll wissen, ob diese „sehr gute Note“ im 1. oder X. Anlauf erreicht wurde? Die Unternehmen „denken“, sie bekommen eine fähige Frau oder einen fähigen Mann, weit gefehlt, doch das bemerken sie erst, wenn die/der AbsolventIN eingestellt ist. Diese Fehleinschätzung wird nur solange passieren, bis DIE Information die Runde gemacht hat: Auch nicht sehr gute Studierende werden mit sehr guten Noten aus der HS Merseburg entlassen. Zu diesem Zeitpunkt sind die Unternehmen gewarnt und stellen keine oder nur mit großem Vorbehalt Absolventen/Innen aus Merseburg ein. Pech! Pech für alle Studierenden, die sich ihren guten oder sehr guten Abschluss hart erarbeitet haben, denn diese werden auch in die Ecke gestellt – unfähig, aber beschenkt! Pech aber auch für die Hochschule Merseburg. Diese verliert ihren Ruf! Denn an der Hochschule Merseburg kann auch ein mittelmäßiger Student sehr gute Leistungen erzielen.
Soll die Hochschule Merseburg einen solchen Ruf bekommen?
Wann kommt das Erwachen? Sollte diese Regelung nicht noch einmal überdacht werden?

Jeder strebt nach guten und sehr guten Noten, das ist unser Aushängschild, das entscheidet, ob wir den Vertrag bekommen oder nicht. Doch die sollten auch das Wissen und Können widerspiegeln. Die mit der neuen Regelung erhaltenen Noten freuen nur Mutti und Vati und natürlich die Statistik.

 

Willkommen im 1. Semester (WS2011)

Herzlich willkommen liebe Erstsemester an der Hochschule Merseburg. Das Redaktionsteam der IKSinform begrüßt euch in eurem neuen Lebensabschnitt

… sicherlich habt ihr jede Menge Fragen, z.B.:

- Wo finde ich den Stundenplan?
- Wo finde ich den Seminarraum?
- Wie funktioniert das Bezahlsystem in der Mensa?
- Wo ist die Mensa überhaupt?
- Wo kann ich BAföG beantragen?
- Was sind das für zwei Plastikkarten die ich zum Einschreiben bekommen habe?
- Wo melde ich mich für die Prüfungen an?
usw.

Da alle Studenten am Anfang ihres Studiums nicht so recht wissen wo sie alles finden und wie hier manche Abläufe von statten gehen, haben wir für euch die wichtigsten Themen einmal kurz zusammengefasst.

Stundenplan

Den Stundenplan für euren Studiengang findet ihr, ganz klar so gut wie alles, im Internet unter [1]. Dann noch den eigenen Studiengang auswählen, et voilà ihr habt den Stundenplan gefunden. Was, das muss ich alles belegen? Wann habe ich denn da bitteschön Freizeit und was sind das für kryptische Zeichen? Keine Angst, der Stundenplan sieht im ersten Moment schlimmer aus als er ist. Manche Veranstaltungen finden nur 14-tägig statt, zu erkennen an dem Kürzel 1/2, 1 steht für Lehrveranstaltungen in ungeraden Kalenderwochen und 2 für LV in geraden KW. Des Weiteren finden Praktika in mehreren Praktikumsgruppen statt, hier müsst ihr meist nur zu einem Praktikumstermin gehen. Die Einteilung erfolgt entweder in der Vorlesung oder zum ersten Praktikumstermin, alles weitere wird euch der zuständige Prof. erklären. Die Abkürzungen V, Ü, S und P stehen für Vorlesung, Übung, Seminar und Praktikum.

Skripte

Gibt es zu den Vorlesungen, Übungen und Praktika eigentlich auch Skripte, Übungsaufgaben und Praktikumsanleitungen? Das kommt ganz auf den jeweiligen Professor an, die meisten Professoren bieten aber neben ihren Vorlesungen auch Skripte an, in denen man noch mal den schwierigen Sachverhalt aus der Vorlesung nachlesen kann. Wo ihr die Skripte, Übungsaufgaben etc. findet, das kann euch am Besten der jeweilige Professor sagen.
Ihr habt dabei zwei Möglichkeiten, entweder befinden sich die Skripte auf der Internetseite des Professors oder im ILIAS. ILIAS ist die Lernplattform an der Hochschule Merseburg, mit der Lehr- und Lernmaterialien erstellt und verfügbar gemacht werden, eine schnelle Kommunikation zwischen Lehrenden und Lernenden ist ebenfalls möglich.
Ihr meldet euch unter [2] mit eurem Benutzernamen und Passwort vom Rechenzentrum an, näheres dazu später. Im ILIAS geht ihr dann auf „Magazin“ (zu finden in der oberen Navigationsleiste) in der links aufklappenden Übersicht auf „Fachbereich Informatik und Kommunikationssysteme“ klicken, sollte die Übersicht nicht aufklappen, einfach auf den blauen Pfeil am linken Bildschirmrand klicken. Danach die gewünschte Kategorie auswählen, ggf. bei Unterkategorien ebenfalls die gewünschte auswählen, irgendwann solltet ihr zu den Kursen vorgedrungen sein. Wenn dem so ist, auf „Aktion“ gehen und „Beitreten“ auswählen. Sollte nach einem Passwort verlangt werden, dann müsst ihr das Passwort eingeben, welches euch der Prof. genannt hat. Nun seid ihr für diesen Kurs angemeldet und könnt euch die Unterlagen herunterladen und ausdrucken.

Studierenden- und RZ-Benutzerausweis

Der Studierendenausweis ist
- Mensakarte
- Kopierkarte
- Bibliotheksausweis und
- Türöffner für ausgewählte Labore
zugleich.
Außerdem bekommt ihr z.B. im Kino unter Vorlage des Ausweis vergünstigten Eintritt.
Auf dem RZ-Benutzerausweis steht eure Hochschul-E-Mail- Adresse, euer Login-Name und euer Passwort, mit dem ihr euch im ILIAS, HISQIS, E-Mail-Konto [3] und an den Rechnern in den verschiedenen PC-Pools anmelden könnt. Bei Problemen mit dem RZ-Ausweis wendet ihr euch an das Rechenzentrum (Ex-Geb. 139).

Bibliothek

Falls ihr euren Wissensdurst mit Hilfe der Vorlesungen, Übungen und Skripte nicht stillen könnt oder ihr einfach nochmal etwas nachschlagen wollt, weil ihr etwas nicht verstanden habt, empfiehlt sich ein Abstecher in die Bibliothek. Die Bibliothek findet Ihr im Hauptgebäude Hg/B. Hier könnt ihr alle Bücher, die ihr für euer Studium benötigt, kostenlos ausleihen.
Damit ihr in der Bibliothek nicht lange herum suchen müsst, sucht ihr am Besten vor- ab im Online Public Access Catalogue, kurz OPAC genannt, nach eurem Buch der Begierde. Einfach auf die Internetseite [4] gehen, dann auf OPAC klicken und den Titel, den Autor etc. eures gewünschten Buches eingeben, die Signatur aufschreiben und in der Bibliothek nach eurem Buch suchen. Ihr habt eine Leihfrist von ca. einem Monat. Braucht ihr das Buch länger, solltet Ihr vor Ablauf der Leihfrist unbedingt das Buch verlängern, entweder an der Ausleihtheke der Bibliothek oder in eurem Nutzerkonto. Das Nutzerkonto findet ihr unter [4], dort auf „Nutzerkonto“ klicken. In dem sich nun öffnenden Fenster gebt ihr die 11-stellige Bibliotheksausweisnummer ein, die sich auf der Rückseite eures Studierendenausweises befindet. Das Passwort sind die ersten vier Buchstaben eueres Nachnamens.
Solltet ihr es einmal versäumt haben, ein Buch rechtzeitig abzugeben, dann setzt euch umgehend mit den Bibliotheksmitarbeitern in Verbindung. Für jedes zu spät abgegebene Buch wird eine Mahngebühr fällig.

Mensa

Damit ihr den Studienalltag gut übersteht, sorgt die Mensa für ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Mittagessen zu studentenfreundlichen Preisen. Den aktuellen Speiseplan könnt ihr unter [5] einsehen.
Bezahlt wird in der Mensa bargeldlos durch „auflegen“ des Studierendenausweises. Diesen füttert ihr mit Geld in dem ihr die zwei Geldautomaten benutzt, die sich etwas versteckt links und rechts neben den Anzeigetafeln im Treppenhaus befinden.
An der Cafébar (befindet sich eine Etage über der Bibliothek) gibt es  für den kleinen Hunger belegte Brötchen und als Muntermacher leckeren Kaffe, Cappuccino, heiße Schokolade und vieles mehr. In diesem Sinne lasst es euch schmecken.

Prüfungen

Nun zu dem unangenehmeren Teil eines Studentendaseins. Am Ende jedes Semesters müssen, ihr ahnt es schon, Prüfungen geschrieben werden. Die gibt es in den unterschiedlichsten Formen, schriftlich, mündlich, als Belegarbeit oder einem Mix aus mehreren verschiedenen Arten.
Anmelden müsst ihr euch dafür selbst, auch wenn hin und wieder behauptet wird das geschieht automatisch, das stimmt nicht. Die Anmeldung erfolgt ganz klar übers Internet auf [6].Hier gebt ihr den Benutzernamen, das Passwort und die Matrikelnummer ein. Die Matrikelnummer ist die fünfstellige Nummer unter eurem Namen auf dem Studierendenausweis. In der Prüfungsverwaltung könnt ihr euch für die Prüfungen an- und abmelden und euren Notenspiegel einsehen.

Infopoint

Der Infopoint ist die erste Anlaufstelle bei Fragen und Problemen rund ums Studium und Prüfungen. Er befindet sich im Gebäude Hg/G2/28. So viel sei schon mal verraten, dort gebt ihr später eure Bachelor- und Masterarbeiten ab.

BAföG-Amt

Falls ihr staatliche Unterstützung für eure Ausbildung braucht, dann geht ihr am Besten zum BAföG-Amt in Wohnheim 1 Zimmer 17. Dort könnt ihr euch individuell und umfangreich beraten lassen.

Probleme?

Bei Problemen im Studium ist Studiendekan Prof. Dr.-Ing. Bernhard Bundschuh euer Ansprechpartner. Bei ihm könnt ihr euer Herz ausschütten und gemeinsam nach Lösungen suchen. Zu finden ist Herr Bundschuh im Raum Hg/E2/14 (bernhard.bundschuh@hs-merseburg.de). Falls ihr Probleme oder Fragen habt, könnt ihr auch uns gern kontaktieren.

In diesem Sinne wünscht das Redaktionsteam der IKSinform allen Erstis einen guten Start und einen erfolgreichen Studienabschluss.

Auf der Internetseite www.hs-merseburg.de unter der Schaltfläche „Für Hochschulangehörige“ findet ihr noch einmal alle Links, mit denen ihr zu den wichtigen Informationen rund ums Studium gelangt.

————–

[1] www.hs-merseburg.de/no_cache/iks/aktuelles/stundenplan/

[2] www.hs-merseburg.de/ilias

[3] www.hs-merseburg.de/webmail

[4] www.hs-merseburg.de/bibliothek/hochschulbibliothek

[5] www.meine-mensa.de/speiseplan

[6] https://hisqis.hs-merseburg.de/qisserver/rds?state=user&type=0

 

Der StuRa informiert!

Ersti-Party – Im Oktober findet im Innenhof für alle neuen (und auch alten) Studierenden die traditionelle Willkommens- und Kennenlernfete statt. Man darf gespannt sein, wie die Party dieses Jahr gestaltet wird…

Hochschul-Wahlen 2011 – Nachwuchs gesucht! Im November werden Kreuze gemacht und alle Studierenden der Hochschule Merseburg sind aufgerufen, ihre Stimme für ihren Kandidaten oder ihre Kandidatin abzugeben. Wie man sich zur Wahl aufstellen lassen kann und was die einzelnen Ämter für Funktionen haben, darüber informieren die Gremien und Räte sehr gerne.

Weihnachtsfeier – Im Dezember sind alle „HoMies“ herzlich eingeladen, an einem Nachmittag im Advent gemeinsam zu feiern und sich auf die besinnlichen Wintertage einzustimmen. Oh Tannenbaum, oh …

Frohes Neues – Im Januar übergeben die Gremien und Räte ihre Arbeit an die neu gewählten Studierenden. Mit frischem Wind und ’ner guten Portion neuer Ideen kann dann ins Jahr 2012 gestartet werden!

„Deine Stimme im Studium“ – der neue Studierendenrat 2011

Kontakt:
Studierendenrat der Hochschule Merseburg
Gebäude 143/ Gartenhaus
Geusaer Straße 88
06217 Merseburg

Sitzungen:
jeden Dienstag ab 17 Uhr

Komm vorbei und schau rein! Unsere StuRa-Sitzungen sind selbstverständlich öffentliche Veranstaltungen – du bist herzlich eingeladen teilzunehmen!

Allgemeine Sprecher:
Kristin Hoppe und
Patrick Marquardt
Zu den oben genannten Sprechzeiten sind wir am schnellsten per Telefon (0 34 61-46 27 69), immer aber per Email [stura@hs-merseburg.de] zu erreichen.

Sprechzeiten:

Dienstag: 15.30 – 17.00 Uhr
Mittwoch: 15.30 – 17.00 Uhr
Donnerstag: 13.00 – 14.30 Uhr

 

HIT 2011

14. Mai 2011, 9.00 Uhr, Campus, Hochschule Merseburg.
In einer Stunde geht es los. Großes Gewimmel hier und letzte Vorbereitungen dort. Das „Empfangskomitee“ der Hochschule mit den Broschüren für diesen Tag „Schön, dass wir uns kennenlernen“ steht bereit. Die Fachbereiche haben sich im Innenhof des Hauptgebäudes positioniert und auch die ersten Interessenten sind jetzt schon zu sehen. Fünf vor zehn.

Aus den drei Bereichen mit den bereitgestellten Tischen für unseren Fachbereich nebst Fähnchen, die auf die einzelnen Studiengänge hinweisen sollen, Technische Redaktion, Medien-, Kommunikations- und Automationssystem und Angewandte Informatik, haben wir kurzerhand zwei gemacht. Neben Prof. Hofmann, der für den Studiengang Technische Redaktion angetreten war und Rede und Antwort stand und mit einem Bumerang zum Selberbasteln begeisterte, waren wir, eine Hand voll Studierender des Masterstudienganges IKS, und haben unsere Bereiche des Fachbereiches im Innenhof der Hochschule vertreten, während im Hauptgebäude, erste Etage, Raum 19 Prof. Schenke und Prof. Hartmann die Information und Beratung der Studierwilligen übernahmen.

Es hatte etwas von einem Familienfest und das war auch gut so!
Die Abiturienten_innen kamen mit Mutti und/oder Vati und informierten sich über die angebotenen Studiengänge. Mitunter waren sogar die Geschwister mit, die in den meisten Fällen nicht minder interessiert waren, was bei uns angeboten und dargeboten wurde.
Jung und alt nahmen an den Führungen teil, die einen kleinen Einblick in die Räumlichkeiten der Hochschule Merseburg gaben. Es standen auch diverse Labore zur Besichtigung offen. Die Chance da einen Blick hinein zu werfen, wurde von Studieninteressierten der Fachrichtung genauso wahrgenommen wie von denen der anderen Studienrichtungen.

Nach anfänglicher Zurückhaltung, die durch das, in sicherem Abstandum den Infotisch schleichen, sichtbar wurde, wagten dann auch einige Interessierte am Fachbereich IKS den Schritt an den Tisch heran und mitten rein in die Informationsflut, die sie nach der Begrüßung und den kurzen einleitenden Worten erwartete.

Die meisten der Interessentinnen und Interessenten kamen mit ganz konkreten Fragen: Was habe ich für Wahlmöglichkeiten, wenn ich mich für die Fachrichtung entscheide, wie ist das Studieren im Allgemeinen hier, ist es in der Regelstudienzeit zu schaffen, kann man nebenbei arbeiten, wie ist das Klima in der Hochschule und wie ist sie technisch ausgestattet? Waren die Abiturienten etwas zurückhaltender, übernahmen die Eltern die Position der Fragenden: Wie sind die Chancen mit dem Studienabschluss, wie viel Arbeitsaufwand bedeutet das Studium und natürlich auch, muss man nach dem Bachelor den Master studieren, was bringt das?

Prozentual kann man sagen, die Frage: Habe ich in diesem Studiengang viel Mathematik, muss ich viel rechnen? – die am häufigsten gestellte. Gleich gefolgt von: Und, kann man das schaffen? JA, man kann! Wir sind das beste Beispiel, und außerdem gibt es Übungen und Tutorials, die denen die wollen, die Möglichkeit geben auch die Hürde Mathematik zu nehmen.

Jede und jeder hat Antworten auf die gestellten Fragen bekommen. Doch wie die Fragen unterschiedlich waren, waren es auch die Antworten. Die Masterstudierenden haben sich ja auch aus zwei Bachelorstudiengängen zusammengerauft und so lehrt jeder Studiengang seine eigenen Erfahrungen und damit auch den Eindruck über die Schwerpunkte des Masters IKS. Alle, die sich fragen: Was? Eine zusammengewürfelte Truppe für die Beantwortung doch wichtiger Fragen? Allen Zweiflern sei gesagt, ja, besser kann ein Informationsstand nicht zusammengesetzt werden. Antworten aus verschiedenen Blickwinkeln.

Die Informationsflut war nicht aufzuhalten. Jeder der Anwesenden war mit der Auf- und Erklärung des Studienangebotes des Fachbereiches beschäftigt und bei jedem Gespräch ging nicht nur eine Ausgabe „IKS inform“ über den Tisch.
Das Angebot in dem Magazin den Studiengang noch einmal aus Sicht der Studierenden zu entdecken wurde von allen Interessenten angenommen und die Freude etwas über den Alltag und die Themen am Campus zu lesen stieß nicht minder auf Interesse. Genauso wie die Ausgabe über den Masterstudiengang IKS mit strahlendem Gesicht unter den Arm geklemmt wurde, ganz nach dem Motto: schon nach dem zweiten Schritt schauen, bevor wir den Ersten tun. Aber an diesen Reaktionen ließ sich das Interesse an den Studiengängen des Fachbereiches erkennen.

Unterm Strich kann man sagen, es hätten mehr Interessentinnen und Interessenten sein können. Die, die da waren, werden wir wiedersehen. Aber wo sind die anderen? Die, die mit sich hadern, die keine Unterstützung von zu Hause bekommen, obwohl es ihr vielleicht größter Wunsch ist, ein technisches Studium aufzunehmen. Auch hier sollte der Fachbereich eine helfende Hand den Dürstenden entgegenstrecken. Nicht nur Anlaufpunkt sein, sondern selbst Anlauf nehmen. Dort hingehen und unterstützen und zusprechen, wo die sind, denen genau das fehlt.

„IKS on Tour“ – denn nur so werden die erreicht, die Potential haben, aber keine Unterstützung, niemanden, der sie an einHochschulstudium heranführt.
… dann kommen die nächsten Studieninteressierten zum Hochschulinformationstag und sagen: Ihr ward bei mir in der Schule, ich weiß jetzt was ich will, wie muss ich mich bewerben!
Schon einmal mittendrin, obwohl noch nicht mal dabei – alle waren begeistert. Wir haben unserem Ruf eine große Familie zu sein alle Ehre gemacht!

Und dann hatten wir ja auch DIE Attraktion! Einen fliegenden Kronleuchter, wie die MZ titelte. Von rechts und links bildeten sich Grüppchen – wann geht es los?
Es blieb kaum Zeit die Akkus des Quadrokopters aufzuladen, da immer wieder die Schaulustigen, Interessierten und Flugvernarrten auf dem Hof des Campus standen und warteten, dass die Drohne fliegt.
Man hatte den Eindruck, die Besucher hätten stundenlang in den Himmel nach der Drohne schauen können. Die meisten waren nur stumm und schauten zu. Andere wollten das eine oder andere zur Technik wissen, oder in welchem Rahmen diese Kronleuchter angefertigt wurden. Sie bekamen ihre Antworten vom „Drohnen-Flug-Meister“ Rasmus Wolf von der Sahl, der alle Hände voll zu tun hatte.
Es gab auch noch weitere Flugobjekte zu bestaunen, die oft auf Grund ihrer Form viele zum Fragen veranlassten. Nach diesem Tag können wir sagen, zeigt was ihr habt und ihr habt Studierwillige! Bei der Betrachtung der Ergebnisse der Projekte von der Studierenden fragt keine/keiner nach Mathematik, Elektrotechnik und Programmierung, da ist das alles egal. Es ist nur Mittel zum Zweck und wenn man mit den „ungeliebten“ Fächern die Schwerkraft überwinden kann, na dann los rein in das Studium! Denn wo ist schon alles Gute beieinander? Und, wenn die Anwendung der grauen Theorie gezeigt wird, bekommt auch diese Farbe und verliert ihren Schrecken.

Die Mensa hatte mit ihrem Stand für das leibliche Wohl gesorgt – heiße und kalte Getränke und Würstchen und Fleisch vom Grill. Da blieben keine Wünsche offen.

 

Mal sehen, was wir uns nächstes Mal einfallen lassen, um die Hochschulinteressierten zu begeistern und für uns zu gewinnen. Bis zum HIT 2012.

 

MINT – Frauen– Die Vergangenheit der Gegenwart und Zukunft

Adas Ruhm als „erste“ Programmiererin

Obwohl es damals noch keine Computer gab, wird sie aus heutiger Sicht als Software-Pionierin angesehen.

Als die erste Programmiererin in der Geschichte wird oft Ada Lovelace genannt. Sie entwarf Konzepte zur Programmierung einer mechanischen Maschine, die zu ihrer Zeit technisch noch nicht realisierbar war.

Augusta Ada Byron wurde am 10. Dezember 1815 in der Nähe von London geboren. Im 19. Jahrhundert, als wissenschaftliches Können wie selbstverständlich mit rationalen, logischen und eindeutig männlich ausgemachten Fähigkeiten gleichgesetzt wurde, setzte sich Ada dennoch intensiv mit mathematischen und technischen Fragen auseinander.

Ein Universitätsstudium und der Zutritt zu wissenschaftlichen Bibliotheken waren zu Adas Lebenszeit den männlichen Adelssprösslingen vorbehalten. Aber zum Vorteil der Jungen aus Arbeiterfamilien und der nicht so wenigen adligen Frauen, die sich für diese Themen interessierten, fand Wissenschaft auch außerhalb der Universitäten statt. Wissenschaftliche Vereinigungen luden Forscher zu Vorträgen ein und gaben Zeitschriften für interessierte Laien heraus. Bei diesen Veranstaltungen durften auch Frauen zuhören.
Im Alter von 17 Jahren lernte sie auf einer Party in London den exzentrischen Erfinder Charles Babbage kennen. Er demonstrierte dort ein Modell seiner ersten Rechenmaschine, der “Difference Engine“. Ada war fasziniert. Von diesem Moment an beschäftigte sie sich mit dem Modell der „Difference Engine“. Sie wollte seine Schülerin und Mitarbeiterin werden.

Nachdem Ada 1835 nach kurzer Brautwerbung Lord William King, den späteren Grafen von Lovelace, geheiratet hatte, hatte auch sie die familiären und sozialen Pflichten einer viktorianischen Lady am Hals. Diese waren sehr vielfältig und zeitraubend und wer sie allzu sehr vernachlässigte, ruinierte schnell den guten Ruf.
Dabei hatte sie gehofft, durch die Eheschließung der sozialen Kontrolle ihrer Mutter zu entkommen. Jetzt fand sie sich zusätzlichen durch einen Ehemann kontrolliert.

Aber trotz allem setzte Ada eisern ihre Studien fort. Nach langer Suche fand sie in dem Mathematiker Augustus de Morgan wieder einen Lehrer, der sie brieflich unterrichtete und „ihre außerordentliche Denkkraft“ rühmte. Und endlich entdeckte sie auch eine Möglichkeit zur Zusammenarbeit mit dem von ihr so bewunderten Charles Babbage.

1840 übersetzte sie den Artikel von Luigi Menabrea, der die Vortragsserie über Babbages zweites großes Rechenmaschinenprojekt, die „Analytical Engine“, protokollierte ins Englische und stellte dem Erfinder ihren Text zur Verfügung. Babbage ermutigte Ada, sich weiter mit der Maschine auseinander zu setzen und eigene Erläuterungen beizufügen. Adas Kommentare nahmen schließlich die dreifache Länge des ursprünglichen Artikels ein. Es sind diese „Anmerkungen“, auf die sich Adas Ruhm als „erste Programmiererin“ stützt. Sie stellt darin detaillierte Überlegungen an, welche Probleme mit Hilfe der analytischen Maschine zu lösen wären, und auf welche Weise die Operationen organisiert werden müssten. In ihren Beschreibungen sind Organisationsprinzipien zu erkennen, die heutige Programmierer mit Schlagworten wie „Schleife“, „Unterroutine“, „bedingter Sprung“ bezeichnen. Ausprobieren konnte Ada ihre „Programme“ nicht. Babbages Analytical Engine wurde nie gebaut. Dem Erfinder fehlte es an Geld für ein so anspruchsvolles und riskantes Projekt.

Doch zusammen arbeiteten sie die Programmiergrundlagen der Analytical Engine weiter aus und Adas Vorschlag zur Berechnung von Bernoulli Zahlen wird heute als das erste Computerprogramm angesehen.

Die Übersetzung mit ihren Anmerkungen zur analytischen Maschine waren mit dem Kürzel A.A.L. veröffentlicht worden und in der Fachwelt fanden ihre Ergebnisse wie ihr mathematisches Talent Anerkennung. Ihr Erfolg blieb Ada jedoch weitgehende verborgen. In der britischen höheren Gesellschaft sorgte sie für Gesprächsstoff, denn ihr Interesse widersprach der herkömmlichen Rolle einer Frau und stieß auf Befremden und Kritik.

Babbage verschleppte gemeinsam geplante Projekte und schlug bald die weitere Zusammenarbeit aus. Michael Faraday der Erforscher der Elektrizität, lehnte ihre Mitarbeit ab.

Adas Gesundheitszustand verschlechterte sich jedoch zusehends. Bevor sie am 27. November 1872 mit 36 Jahren in London an Krebs verstarb, lief ihr Leben einige Jahre lang aus dem Ruder. Nach der Musik waren Pferdewetten ihre große Leidenschaft geworden. Sie machte Schulden, versetzte Familienschmuck und verschenkte Kostbarkeiten an ihren heimlichen Geliebten. Ihr Abstieg lässt sich psychologisch als späte und selbstzerstörerische Rebellion gegen die moralischen und finanziellen Beschränkungen ihres Gräfinnenlebens deuten.

Eine Anerkennung erreichte Ada postum. 1979 benannte das amerikanische Verteidigungsministerium eine neue Computersprache nach ihr, ADA.

Ada Lovelaces mathematisches Verständnis zeichnete sich durch außerordentliches Vorstellungsvermögen aus. Sie war davon überzeugt, dass eine Maschine eines Tages dafür genutzt werden könne, komplexe Musikstücke zu komponieren und Grafiken zu erstellen, und sowohl wissenschaftliche wie praktische Anwendung finden werde.
Sie sollte Recht behalten.

 

Bachelor- und Masterthemen

Viele von euch kennen es bereits aus dem Bachelorstudium oder werden es noch kennenlernen. Die Suche nach einem geeigneten Abschlussthema. Da viele Studierende gar nicht wissen, was manch ein Professor so für interessante Abschlussthemen anbietet, haben wir für euch keine Kosten und Mühen gescheut und einige Bachelor- und Masterthemen zusammengetragen. Diese Themen sind noch nicht vergeben und können von euch bearbeitet werden, wenn ihr wollt.


Prof. Dr.-Ing. K. Hartmann

125/E/016
karsten.hartmann@hs-merseburg.de

Ich biete diverse Bachelor- und Masterarbeiten in folgenden Forschungsgebieten an:

Projekt HERMES (Aufbau einer hermeneutischen Arbeitsumgebung)
Innerhalb des Projekts wird eine Arbeitsumgebung für das hermeneutische Arbeiten realisiert. Innerhalb des hermeneutischen Verfahrens werden Texte miteinander verglichen, Assoziationen, Analogien zwischen Texten und Textstellen erstellt und neue Schlussfolgerungen gezogen. Bei der Arbeitsumgebung handelt es sich um einen Cave, der zurzeit innerhalb einer Masterthesis realisiert wird. Ich vergebe in diesem Bereich sowohl Arbeiten zum weiteren Ausbau des Caves (Oberflächen, Anbindung von Peripherie etc.) als auch zur Abbildung des hermeneutischen Prozesses.

Projekt MARPLE (APP-Entwicklungs-Umgebung / zusammen mit Herrn Bochert)
Innerhalb dieses Prozesses soll eine Arbeitsumgebung zur Entwicklung von Apps realisiert werden (Programmierumgebung, Datenbank, Portierung auf die verschiedenen Plattformen etc.). In diesem Bereich werden Arbeiten zur Oberflächen-Gestaltung, Datenbankanbindung und Portierung vergeben.

Projekt HOLMES (Entwicklung eines Expertensystem-Shells)
Innerhalb dieses Projekts soll eine Expertensystem-Shell realisiert werden. Hier existieren schon zahlreiche Vorarbeiten, die im Rahmen der Vorlesung „Wissensbasierte Systeme“ realisiert wurden. In diesem Projekt werden Arbeiten zum Schlussfolgerungsmechanismus und zur Dialogkomponente vergeben. Programmiersprache C.
Da es sich um Projekte handelt werden Projektbesprechungen zwischen allen Beteiligten notwendig werden, in denen Absprachen getroffen werden, um eine reibungslose Realisierung zu gewährleisten. Ich möchte damit vermeiden, dass bereits erzielte Arbeitsergebnisse konterkariert werden.
Bei Interesse bitte ich um eine persönliche Rücksprache, in deren Verlauf ein Arbeitsthema festgelegt werden kann.

 

Prof. Dr. rer. nat. A. Kilian

123/D/017
axel.kilian@hs-merseburg.de

Simulation des Fahrverlaufs beim Shell Eco-Marathon
Unsere Hochschule nimmt regelmässig am Shell Eco-Marathon http://de.wikipedia.org/wiki/Shell_Eco-Marathon teil. Dabei geht es darum, mit einem Liter Treibstoff, unter Einhaltung gewisser Wettbewerbsbedingungen, so weit wie möglich zu fahren. Hierbei gibt es noch Optimierungspotential, zum Beispiel ist nicht klar, welche (feste) Übersetzung, kombiniert mit der Fahrtaktik am günstigsten ist, oder welche Charakteristik der Motor haben sollte. Die Vielzahl der möglichen Kombinationen durch Ausprobieren zu erforschen, wäre zu teuer und zu zeitaufwändig. Daher sollen die wesentlichen Parameter im Computerversuch optimiert werden. Erste Vorarbeiten haben gezeigt, dass das Computeralgebrasystem Mathematica ein geeignetes Werkzeug dazu ist. Die Arbeit ist ideal für einen Studenten mit Interesse an Mathematik, Programmieren und Simulation. Grundkenntnisse in Mathematica sind erforderlich.

 

Untersuchung von Newton-Fraktalen
Die Natur ist voll von unregelmäßigen Formen, die sich durch geometrische Begriffe kaum beschreiben lassen. Und oft trifft man auf Gebilde, bei denen dasselbe Grundmuster in verschiedenen Größenbereichen immer wieder auftritt: Zufällige Verwerfungen bei Gebirgszügen, Einkerbungen von Küstenlinien, die spiralförmige Schale von Ammoniten, die Anordnung der Röschen beim Romanesco — die Beispiele sind zahlreich. Benoît Mandelbrot und andere Mathematiker entwickelten in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts eine mathematische Theorie zur Beschreibung und Erfassung dieser selbstähnlichen Wiederholungen.

Es entstand ein spezieller Zweig der mathematischen Geometrie: die Fraktale. Durch Rückkopplung und Iteration von mathematischen Operationen mit komplexen Zahlen entstehen grafische Darstellungen, die das Prinzip der Selbstähnlichkeit in der Natur in idealisierter Weise ausdrücken. Durch diesen Prozess werden aus ein- und zweidimensionalen Objekten Kurven, die mit ganzzahligen Dimensionen nicht mehr zu erfassen sind.
Eine spezielle Unterart sind die Newton-Fraktale. Zu jeder mathematischen Funktion gehört ein spezielles Newton-Fraktal, das so etwas wie eine Signatur der Funktion liefert.

In der Bachelorarbeit sollen systematisch die Zusammenhänge zwischen gewissen mathematischen Eigenschaften der Funktionen mit visuellen Merkmalen der entsprechenden Fraktale untersucht werden.

Ein Programm zur Erzeugung und Visualisierung von Newton-Fraktalen beliebiger Funktionen liegt bereits vor. Es ist in der Programmiersprache Mathematica geschrieben. Grundkenntnisse in Mathematica sind darum hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich.

 

 

Prof. Dr. rer. nat. H. Kröner

123/D/018
hartmut.kroener@hs-merseburg.de
Umströmungen von Tragflügeln mit Zirkulation
Ausgehend von der bekannten Umströmung von Shukovskij-Profilen (ohne Zirkulation) soll nun die Zirkulation berücksichtigt werden. Die entsprechenden Grundlagen sind darzulegen, die DGLen und Prinzipien, wie man zu den Stromlinien gelangt, sind anzugeben und zu lösen (MATHEMATICA). Die graphische Darstellung (MATHEMATICA) ist mit verschiedenen Mitteln zu erarbeiten, auch Animationen dazu. Ebenfalls ist ein Neigungswinkel einzubeziehen. Der Auftrieb ist geeignet zu ermitteln. Der Einsatz numerischer Methoden ist zu berücksichtigen, auftretende Schwierigkeiten sind zu diskutieren.

Darstellung und Visualisierung nichtlinearer Schwingungen bei Anwendung von Parametrisierungen geeigneter Kurven
Abweichend von bekannten Ergebnissen kann man auch mit neuartigen Gesichtspunkten nichtlineare Schwingungen darstellen, berechnen und visualisieren. Die entsprechenden Grundlagen sind darzulegen. Zusammenhänge zwischen geometrischen Größen hyperbolischer Kurven und technischen Größen der Schwingung sind anzugeben. Die Schwingungsverläufe sollen geeignet visualisiert (MATHEMATICA) werden, Animationen sind zu entwickeln. Die benötigten numerischen Verfahren sind darzulegen.

Darstellung und Visualisierung der Bewegung von zwei Massepunkten
Ausgehend von einem Zentralsystem sollen sich zwei Massen unter Gravitationswirkung umeinander bewegen. Die entsprechenden Bewegungsgleichungen sind darzustellen und mittels MATHEMATICA zu lösen. Die Ergebnisse sollen in verschiedener Weise visualisiert werden. Geeignete Animationen sind zu entwickeln. Die angewandten numerischen Methoden sind zu erläutern.

 

Prof. Dr. rer. nat. habil. E. Liebscher

123/D/016
eckhard.liebscher@hs-merseburg.de

Vergleich verschiedener Verfahren zur Clusteranalyse an Hand realer Daten
Die Clusteranalyse stellt eine klassische Familie von Verfahren dar, um Muster und Strukturen in Daten zu erkennen. Ziel der Clusteranalyse ist die Bildung von Gruppen von Objekten oder Personen mit ähnlichen Eigenschaften. Die Anwendungen sind sehr vielfältig und treten in den unterschiedlichsten Disziplinen auf: Markt- und Meinungsforschung, Bilderkennung, Molekularbiologie, Psychologie, Profile bei der Internetnutzung u.a. Man unterscheidet hierarchische Verfahren, partitionierende und dichtebasierte Verfahren (z.B. DBSCAN). Die ersten beiden Arten von Verfahren arbeiten mit einem geeigneten Distanzbegriff, die letztere mit der Wahrscheinlichkeitsdichte.

Die Aufgabe der Arbeit besteht in der Analyse und im Vergleich verschiedener konkreter Verfahren hinsichtlich der Stabilität der Ergebnisse und der Rechenzeit. Dabei soll insbesondere die Situation von Daten mit hoher Dimension (hohe Zahl von Variablen) betrachtet werden.
Viele Standardverfahren sind nicht optimal an diesen Fall angepasst und sind zu modifizieren. Eine Weiterentwicklung bzw. Modifikation bestehender Verfahren soll vorgenommen werden, wenn es der konkrete Datensatz erfordert.

 

Prof. Dr.-Ing. J. Mückenheim

122/D/006
jens.mueckenheim@hs-merseburg.de

Die Maschine-zu-Maschine (M2M) Kommunikation wird eingesetzt zur Übertragung von Daten zwischen verschiedenen Endgeräten ohne menschliche Interaktion. Derzeit existiert schon eine Vielzahl von verschiedenen Anwendungen z. B. in der Logistik (Warenhaltung, Warenverfolgung) oder im Maschinenbau (Ferndiagnose, Fernwartung). Darüber hinaus wird an zahlreichen Konzepten gearbeitet, welche kurz vor ihrer Einführung stehen, wie Telemedizin, Energieverwaltung (Smart Metering/ Smart Grid), Mobilität (E-Mobility, Car-to-X) usw., vgl. [1].

Durch seine spezifischen Eigenschaften bietet sich der zellulare Mobilfunk als besonders geeignet für M2M-Anwendungen an. Insbesondere in Mitteleuropa ermöglicht die nahezu komplette Funkabdeckung die Installation von M2M-Endgeräten selbst an solchen Orten, welche mit anderen Technologien nicht oder nur sehr schwer erreichbar wären. Wegen ihres noch geringen Datenvolumens wird derzeit häufig der Mobilfunkstandard GSM bzw. GPRS benutzt, bei welchem kostengünstige Modems mit bewährter Funktechnologie verfügbar sind. Mit Erhöhung des M2M-Volumens wird auf die nachfolgenden Standards UMTS bzw. LTE übergegangen. M2M-Kommunikation über zellularen Mobilfunk hat ein enormes Potential: „2020 werden bei einer Weltbevölkerung von ca. 8 Mrd. Menschen etwa 100 Mrd. M2M-Mobilfunkterminals erwartet“ [1].

Bisher wurden verschiedene Aspekte der M2M-Datenübertragung betrachtet, welche relativ unabhängig von Effekten auf der verwendeten Funkschnittstelle sind, z. B. Verwaltung von IP Adressen und Sicherheit im GPRS Kernnetz. Dabei wird meist davon ausgegangen, dass die verwendete Funkverbindung sicher und zuverlässig funktioniert. Jedoch kann die Funkumgebung einen großen Einfluss auf die M2M-Übertragung haben, welcher beim Design der Anwendungen besonders zu berücksichtigen ist [2].

M2M-Kommunikationsmodell [Quelle: ETSI]

Die vorgestellten Arbeiten dienen zum Start von Aktivitäten, welche durch den Verantwortlichen auf diesem Gebiet geplant sind.

Anwendungen von M2M-Kommunikation in Mobilfunknetzen
Bachelorarbeit
Ziel der Arbeit ist es, einen umfassenden Überblick auf M2M-Anwendungen zu geben, welche zurzeit in Mobilfunknetzen schon eingesetzt werden bzw. das Potential für einen zukünftigen Einsatz haben. Hierfür sind sowohl eine Studie der vorhandene Literatur vorzunehmen, als auch einschlägige Quellen (z. B. Internetauftritte von M2M Firmen) auszuwerten. Die gefundenen Anwendungen sind hinsichtlich ihrer Eigenschaften, wie Verbreitung, spezielle Techniken, Besonderheiten in der Mobilfunkumgebung, zu untersuchen und zu bewerten. Das Ergebnis der Arbeit ist eine Aufstellung von derzeitigen und zukünftigen M2M-Anwendungen im Mobilfunk und ihrer Besonderheiten.

Voraussetzungen: Erwünscht sind Kenntnisse der derzeit verwendeten Mobilfunknetze (GSM, UMTS, LTE), welche z. B. durch die Lehrveranstaltung „Mobilfunk“ im 5. Semester des Bachelorstudienganges „Medien-, Kommunikations- und Automationssysteme“ gegeben werden.

Probleme von M2M-Kommunikation in Mobilfunknetzen
Masterarbeit
In dieser Arbeit werden Probleme untersucht, welche bei der M2M-Kommunikation in Mobilfunknetzen auftreten können. Durch eine umfangreiche Literaturstudie zu diesem Thema sind existierende Lösungen für ausgewählte Probleme zu analysieren und zu bewerten. Darauf aufbauend werden eigene Ansätze für ein spezielles Problem entwickelt und untersucht. Hierfür kann z. B. das Programm Matlab verwendet werden. Das Ergebnis der Arbeit ist eine Übersicht der wichtigsten Probleme, welche bei der M2M-Kommunikation in Mobilfunknetzen auftreten sowie Ansätze zu deren Lösung.

Voraussetzungen: Erwünscht sind Kenntnisse der derzeit verwendeten Mobilfunknetze (GSM, UMTS, LTE), welche z. B. durch die Lehrveranstaltung „Mobilkommunikation“ im Masterstudiengang „Informatik und Kommunikationssysteme“ ab Sommersemester 2011 gegeben werden.

[1]    VDE-Positionspapier: „M2M-Maschine-zu-Maschine-Kommunikation,“ Frankfurt, Februar 2011
[2]    J. Mückenheim, K.-H. Gabler: „M2M Kommunikation in zellularen Mobilfunknetzen,“ 16. ITG Mobilfunk-Fachtagung, Osnabrück, Mai 2011

 

Prof. Dr. phil. Dr. rer. nat. habil. M. Schenke

123/1/012
michael.schenke@hs-merseburg.de

Vorschläge für Bachelor-Arbeiten (Allgemeiner Bereich):
Spieleprogrammierung für Sudoku-ähnliche Rätsel (Nonogramme, Samunamupure oder Ähnliches)

Praktischer Teil – Programmierung
1. eines Lösungsalgorithmus,
2. einer komfortablen Nutzerumgebung mit Warnfunktion, Datenbankim-, -export,
3. Möglichkeit zur eigenständigen Konstruktion von Rätseln.

Theoretischer Teil
1. Algorithmen-  und Programmbeschreibung ,
2. Erörterung der Schwierigkeit eines Rätsels.

Hier geht es also um ein Thema aus dem Bereich der KI, aber um keins mit hohen theoretischen Hürden. Es hat schon ähnliche Aufgaben gegeben, die zu sehr schönen gelungenen Arbeiten geführt und auch den Studenten sehr gefallen haben.  Auch ich habe solche Arbeiten gerne betreut würde mich, soweit es gewünscht wird, intensiv darum kümmern. Für Bearbeiter ist ein weiterer Vorteil, daß es sich um ein abgeschlossenes Stück Software-Konstruktion handelt. Tiefgehende Einarbeitung könnte entfallen.

 

Prof. Dr. rer. pol. Uwe Schröter

124/E/008
uwe.schroeter@hs-merseburg.de

- Context und Dependency Injection für Java EE Projekte (OpenWebBeans),
- Java Persistenz Frameworks (standalone POJOs / JPA/ Java EE compliant container / andere  lightweight frameworks)
- Effektive serverseitige Generierung  von Interfaces für Webapplikationen (JSP tag libraries für voice und multimodale Applikationen)
- Enterprise Service Bus (Web Services und SOA Frameworks zur Unterstützung von Routing, Loadbalancing, Transformation und Protocolswitching)
- Modulare Softwarestacks und wiederverwendbare Komponenten für semantisches Contentmanagement
- JSF basierte Designaspekte für Webapplikationen
- Javabasierte Konzepte, Tools und Frameworks für die Personalisierung von Websites
- Tools, Frameworks und Komponenten zur Analyse unstrukturierter Information

- Java-basierte Template Engines zur Referenzierung von Javaobjekten (Zusammenarbeit Webdesigner – Java Programmierer)
- XML Parser / XML Schema Prozessoren  (in Webapplikationen)  (JAXP, DOM, SAX, XML Inclusions,  Xerces Native Interface (XNI), XML Transformationstools)
- Message Broker zur Unterstützung von Cross Language Clients und Protokollen (JMS)
- PlugIn Konzepte und Komponenten für Enterprise OSGI Applikationen

Dabei handelt es sich um „Rahmenthemen“, die mit den Interessenten detailliert besprochen und mit konkreten Anwendungen spezifiziert werden.

 

Prof. Dr. rer. pol. R. Weinkauf

124/E/009
ronny.weinkauf@hs-merseburg.de

Abschlussthema Bachelor/Master: Entwicklung eines Prototypen zur Demonstration des GeoDataMining
Unter Data Mining versteht man statistisch-mathematische Methoden, die einen Datenbestand mit dem Ziel der Mustererkennung untersuchen. Aus großen Datenmengen von Unternehmen, Verwaltungen oder auch im Internet werden
Assoziationsregeln ermittelt, die das Verhalten von Kunden oder Nutzern erkennen und typisieren – ein wesentlicher Aspekt des Marketings. Für unser Projekt GeoDataMining haben wir den Datenbestand von Kommunalportalen umfassend analysiert. Das dafür erweiterte Content-Management-System erkennt im Umgang des Nutzers mit der Internetseite bekannte Muster. Es sortiert daraufhin die (Geo-)Informationen neu und leistet gegebenenfalls Hilfestellung. Auch öffentlichen Einrichtungen bieten sich mit dem GeoDataMining neue Möglichkeiten zur Informationsaufbereitung und automatischen Nutzerführung. Bitte bei Interesse per E-Mail einen Termin vereinbaren. Danke!

Voraussetzung: Kenntnisse Softwaretechnik, Objektorientierte Programmierung, Mathematik

Abschlussthema Bachelor/Master: Informationsvernetzung von Behörden und Verbänden
Die GIS-Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit dem Problem der Informationsvernetzung von Behörden und Verbänden. Ziel war es, den notwendigen Geodatenaustausch von papierner Bürokratie auf eine webbasierte Infrastruktur umzustellen. Unter der Moderation von Prof. Dr. Ronny Weinkauf haben Verantwortliche aus Verwaltungsgemeinschaften, Landkreisen, Zweckverbänden und Unterhaltungsverbänden dringende Fragen der Zuständigkeit und Informationsbereitstellung geklärt. Inhaltliche Schwerpunkte wurden festgelegt, erste Lösungsansätze geschaffen. Das gemeinsame Anliegen: ein Geodatenverbund, der Informationen aus den Ressorts Naturschutz, Gewässer, Altlasten, Straßen, Einleitstellen und Trinkwasserschutz aktuell bereitstellt. Mit dem Geofachdatenserver wurde eine moderne computergestützte Plattform weiterentwickelt, die institutsübergreifend und effizient den Austausch der Geodaten ermöglicht. Bitte bei Interesse per E-Mail einen Termin vereinbaren. Danke!

Voraussetzung: Kenntnisse Softwaretechnik, Objektorientierte Programmierung, Webservices

 

Prof. Dr.-Ing. Rainer Winz

125/E/013
rainer.winz@hs-merseburg.de

Herr Professor Winz, hat zwar keine konkreten Bachelor- und Masterthemen im Angebot, aber Studenten können gern auf ihn zukommen, wenn es um die Bereiche Echtzeitbetriebssysteme, Laborautomation, Prozessdatenverarbeitung und Erneuerbare Energien geht.

 

Entdeckungsreise Bibliothek

Bibliothek? Ist das nicht dieser große Raum, in dem so viele alte und verstaubte analoge Datenträger herumstehen? Denkste, die Bibliothek der Hochschule Merseburg (FH) hat neben Büchern und Zeitschriften noch viel mehr zu bieten.

Fernleihe

Ihr schreibt gerade an eurer Abschlussarbeit und braucht für eure Literaturrecherche ein ganz bestimmtes Buch. Aber die Hochschulbibliothek hat dieses Buch nicht in ihrem Bestand? Keine Angst, ihr müsst euch das teure Fachbuch deswegen nicht gleich kaufen. Eine günstige Alternative bietet die Fernleihe.
Bevor ihr in der Fernleihe etwas bestellen könnt, müsst ihr euch zuerst ein Fernleihkonto einrichten. Nutzt dazu das Online-Formular [1] oder wendet euch an die freundlichen Mittarbeiter der Ausleihteke.
Für die Recherche benötigt ihr den Gemeinsamen Verbundkatalog (GVK), zu erreichen unter [2] mit einem Klick auf GVK. Habt ihr den gewünschten Buchtitel gefunden und ausgewählt, steht unter dem Punkt „Besitzende Bibliotheken“ bei welcher Bibliothek ihr euch das Buch ausleihen könnt. Mit einem Klick auf „Leihbestellung“ und unter Angabe eurer Benutzerkennung sowie Passwort gebt ihr die Bestellung auf.
Ist das gewünschte Buch nicht im GVK, so habt ihr die Möglichkeit im ‚Karlsruher Virtueller Katalog‘ (KVK) zu suchen. Dieser sucht deutschland- und weltweit nach eurer Lektüre. Für die Suche im KVK geht ihr auf [2] und dann auf den Link KVK.
Wenn man einmal bei einer Fernleihe nicht weiter weiß oder ein Buch partout nicht findet, nicht gleich aufgeben, sondern Herrn Sven Weinhauer fragen. Er ist der Fachmann in Sachen Fernleihe und hilft euch gern weiter.
Eine Lieferung erfolgt meist innerhalb von 2 Wochen, die Leihfrist beträgt in der Regel 4 Wochen und kann nicht verlängert werden. Die Fernleihgebühr beträgt pro Bestellung 1,50 EUR.

SpringerLink

Der SpringerLink ist eine Online-Bibliothek von Publikationen aus den Bereichen Wissenschaft, Technik und Medizin, die vom Springerverlag veröffentlicht wurden.
Studenten und Mitarbeiter der HS-Merseburg erhalten kostenlosen Zugriff auf deutschsprachige E-Book-Pakete von über 2600 Zeitschriften und 47000 Bücher. Die Fachgebiete Informatik, Elektrotechnik, Angewander Ingenieurswissenschaften und Mathematik sind in den E-Book-Paketen enthalten.
Zum SpringerLink gelangt ihr über [3] mit einem Klick auf SpringerLink. Dort gebt ihr euren Suchbegriff ein und eine Titelliste erscheint. Wenn sich vor einem Titel ein grünes Kästchen befindet, kann das Buchkapitel angesehen und als PDF abgespeichert werden.

EZB

Die Elektronische Zeitschriftenbibliothek (EZB) ist ein System, das den Nachweis für alle Arten von elektronischen Zeitschriften ermöglicht. Mit Hilfe einer Ampel wird das Zugriffsrecht angezeigt, Grün bedeutet der Inhalt ist kostenlos nutzbar; Gelb heißt, die Zeitschrift ist lizenziert und kann nur über das Campusnetz eingesehen werden; Rot/Gelb zeigt an, das nur bestimmt Jahrgänge lizenziert sind und Rot bedeutet, kein Zugriff. Rot gekennzeichnete Zeitschriften können jedoch über die Fernleihe organisiert werden.
Mit [3] und einem Klick auf EZB gelangt ihr zur Elektronische Zeitschriftenbibliothek.

IEEE-Xplore

Der IEEE-Xplore bietet euch einen Volltextzugriff auf englischsprachige Publikationen vom Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE). In dieser Datenbank sind über 2 Mio. Dokumente aus den Gebieten Elektrotechnik, Mess- und Regelungstechnik, Informatik, Maschinenwesen, etc. Zum IEEE-Xplore Gelang ihr über [4].

Perinorm

Die Hochschulbibliothek besitzt eine Einzelplatzlizenz der Perinorm-Datenbank, hier können Kopien von DIN-Normen und Patenten angesehen und bestellt werden. Wer für seine Abschlussarbeit bestimmte Normen oder Patente braucht, kann diese mit Zustimmung seines Betreuers und dem ausgefüllten Bestellformular [5] bestellen. Es entstehen euch dabei nur die Kopierkosten von 0,15 EUR pro Seite. Da die DIN-Normen sehr teuer sind, übernehmen manchmal auch die Betreuer oder der Fachbereich die Kosten, nachfragen kann nicht schaden. Wer Perinorm nutzen möchte, soll sich vorher beim Bibliothekspersonal melden. DIN-Normen, die bis einschließlich 2000 erschienen sind, können in der Normensammlung der Bibliothek eingesehen werden.

Carrels

In der Hochschulbibliothek habt ihr die Möglichkeit ungestört an eurer Bachelor-, Masterarbeit oder Dissertation zu schreiben. Hierfür mietet ihr euch kostenlos einen von 6 Carrels. Carrels sind Einzelarbeitsplätze, in denen ihr nach getaner Arbeit eure Bücher und Arbeitsmaterialien einschließen könnt. Die Carrels könnt ihr für bis zu vier Wochen an der Ausleihtheke reservieren.

VPN

In SpringerLink, EZB und Co könnt ihr überall recherchieren wo es Internet gibt. Einzige Bedingung, wenn ihr außerhalb des Campusnetzes seid, müsst ihr aus lizenzrechtlichen Gründen eine VPN-Verbindung aufbauen. Eine ausführliche Anleitung befindet sich unter [6]. Eine Recherche in Perinorm funktioniert über VPN leider nicht, hier müsst ihr weiterhin einen Abstecher in die Hochschulbibliothek machen.

Schulungen

Nach Vereinbarung finden auch Schulungsveranstaltungen in kleinen Gruppen rund um die Themen Fernleihe, Umgang mit elektronischen Zeitschriftenbibliotheken und Datenbanken statt. Für eine Teilnahme an einer Schulung meldet ihr euch bei Frau Rita Lux an. Bitte bringt konkrete Suchvorschläge mit, damit euch der richtige Umgang mit den Medien gezeigt werden kann.

Die Hochschulbibliothek gibt jedes Semester sehr viel Lizenzgeld für SpringerLink, EZB, IEEE-Xplore, Perinorm und Co. aus, hier also der Appell an euch, nutzt es fleißig!!!

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[1] http://www.hs-merseburg.de/bibliothek/formulare/anmeldung-fernleihe/

[2] http://www.hs-merseburg.de/bibliothek/recherche/kataloge/

[3] http://www.hs-merseburg.de/bibliothek/recherche/zeitschriften/

[4] http://www.hs-merseburg.de/bibliothek/recherche/datenbanken/inw-und-iks-datenbanken/

[5] http://www.hs-merseburg.de/uploads/media/DIN_Auftragsformular.pdf

[6] http://www.hs-merseburg.de/rechenzentrum/netzzugang/von-ausserhalb-vpn/