Webpräsenz von Dr. Thomas Meinike

Hochschule Merseburg
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Nachricht vom 12.06.2009

E-Learning mit XML: Speziell für E-Learning-Anwendungen wurde an der Universität Zürich die eLesson Markup Language (eLML) entwickelt und als Open-Source-Projekt veröffentlicht. Mit diesem XML-Derivat lassen sich Lektionen inhaltlich beschreiben und managen sowie Präsentationen in verschiedenen Formaten wie DocBook, LaTeX, OpenDocument, PDF über XSL-FO und XHTML umsetzen.
Zusätzlich ist der Export von IMS- oder SCORM-kompatiblen Inhaltspaketen für die Nutzung mit bereits vorhandenen E-Learning-Umgebungen möglich. Die XML-Inhalte können in einem beliebigen Editor verfasst oder mittels Browser-Addon direkt in Firefox erstellt werden. Im 44 MB großen Download sind u. a. Schema-Dateien, XSLT-Vorlagen und eine umfassende Dokumentation enthalten. Die Beschäftigung mit diesem Konzept und den zugehörigen Werkzeugen lohnt sich auch für (angehende) Technische Redakteure.

Nachricht vom 01.06.2009

Relevanz von CMSMS: Es ist sehr erstaunlich, dass der Wikipedia-Artikel zu CMS Made Simple wegen mangelnder Relevanz gelöscht wurde. Dieses Web-Content-Management-System (WCMS) ist mir im letzten Jahr sehr positiv aufgefallen und treibt seit Ende 2008 die Seiten des Merseburger Planetariums an.
Auch Studierende haben es in meinen Kursen bisher gut angenommen. Allein die erhältlichen Suchergebnisse fallen ins Gewicht. Explizit genannt wird es neben neun weiteren WCMS in einer Studie des Portals Contentmanager.de (dort als eBook-PDF verfügbar) und auch die Website des neuen Webstandards-Magazins baut auf CMS Made Simple. Ob die Software nun in der Wikipedia genannt wird oder nicht, ändert natürlich nichts an meiner Empfehlung und der weiteren Nutzung. Ein Eigentor haben sich die Hüter der Relevanz mit ihrer Ignoranz dennoch geschossen.

Nachricht vom 18.05.2009

Wissensmaschine: Die als »Computational Knowledge Engine« bezeichnete Webanwendung »Wolfram|Alpha« hat ihren Betrieb aufgenommen. Sie beantwortet überwiegend wissenschaftliche Fragestellungen und kann im Hintergrund Berechnungen auf der Basis des Computer-Algebra-Systems »Mathematica« ausführen. Dabei sind sogar Visualisierungen zu den erhaltenen Ergebnissen möglich, etwa in Form von Funktionsgraphen.
Erste Versuche sind durchaus vielversprechend verlaufen: Siedepunkt von Wasser, Funktionsverlauf von f(x) = sin(2x) + 2sin(x), aktuelle Wetterinformationen und Aussagen zur chemischen Summenformel C3H6O2. Auch das Lebensalter eines Künstlers kam prompt: 50 years 4 months 6 days. Es kommt künftig also darauf an, die gesuchten Antworten in plausible Fragestellungen umzusetzen.

Nachricht vom 11.05.2009

Kurztest Windows 7: Vor einer Woche hat Microsoft den Release Candidate von Windows 7 zum öffentlichen Test freigegeben. Meine Testinstallation auf einem sechs Jahre alten Notebook (P4/2.4 GHz, 1 GB RAM, 40 GB Festplatte, Grafikkarte mit 64 MB RAM) benötigte zwar eine Stunde, hinterließ jedoch einen durchaus positiven Gesamteindruck. Es fehlte lediglich der Netzwerkkartentreiber, welcher manuell nachinstalliert werden konnte und der Aero-Look stand nicht zur Verfügung.
Die Benutzeroberfläche wurde weitgehend an Windows Vista angepasst, wobei die neue Taskleiste anfangs etwas gewöhnungsbedürftig erscheint. Das System lässt sich flüssig bedienen und auch gern benutzte ältere XP-Software bereitete keine Probleme. Zubehörprogramme wie WordPad und Rechner haben sogar deutlich an Funktionalität gewonnen. Einige offensichtliche Baustellen wie nicht übersetzte Menüpunkte und Hilfetexte werden in den nächsten Monaten bis zur Fertigstellung sicher noch verschwinden.

Nachricht vom 01.05.2009

Buchtipp: In der vom entwickler.press-Verlag herausgegebenen Reihe »schnell + kompakt« ist ein Einsteigerbuch zum Thema Silverlight 2.0 erschienen. Der Autor Sebastian Eschweiler beschreibt auf 142 Seiten die Grundlagen von Silverlight, Schritte zur Installation benötigter Software und die Arbeit mit Visual Studio 2008. Als Programmiersprache zur Umsetzung interaktiver Anwendungen wird C# verwendet (VB.NET ist ebenso nutzbar).
Neben den grundlegenden XAML-Elementen werden auch Animationen, Transformationen, Ereignisbehandlung und der dynamische Datenzugriff behandelt. Abschließend wird auf die Arbeit mit Benutzersteuerelementen und das Designwerkzeug Expression Blend eingegangen. Insgesamt bietet der Titel einen ausgewogenen Einstieg in die komplexe Silverlight-Welt. Das demnächst in der NTW-Bibliothek verfügbare Buch empfiehlt sich auch als Begleitmaterial im Rahmen meines aktuellen Kurses zu XML-Vektorgrafikanwendungen.

Nachricht vom 15.04.2009

Himmelscheibe.svg: Unter diesem Titel steht ein im Entwickler Magazin Ausgabe 3.2009 erschienener Artikel. Darin wird ein SVG-basiertes Experimentierwerkzeug für die Analyse von Geometriebeziehungen auf der berühmten Himmelsscheibe von Nebra beschrieben. Mit diesem Tool hat die Co-Autorin Mechthild Meinike interessante Deutungen zur Funktion der auf der Himmelsscheibe angebrachten Objekte erzielt.
Nach einem Fachvortrag mit Publikation im Umfeld der Prähistorischen Astronomie wendet sich unser gemeinsamer Artikel an eine breitere Zielgruppe. Beschrieben werden auf sechs Druckseiten die erhaltenen Ergebnisse und erstmalig die technologischen Details der mit SVG und JavaScript entwickelten Anwendung. Wir danken der Redaktion des Entwickler Magazins für das Interesse am Thema und dessen ansprechende Aufbereitung.

Nachricht vom 07.04.2009

Wetter.XML: Es ist keine neue Erkenntnis, dass Wetterinformationen über XML-Schnittstellen ausgetauscht werden. Die 2005 entwickelte SVGT-Anwendung »WEATHER 4 NOW« greift bereits auf einen XML-Webservice zurück. Eher zufällig bin ich auf die Datenbasis des unter Windows Vista verfügbaren Wetter-Widgets (auch Minianwendung genannt) gestoßen. Obwohl die Temperaturen ja erfreulich angestiegen sind, zeigte mein Desktop tagelang konstant -1 °C mit starker Bewölkung an.
Offenbar wurden die Daten nicht mehr aktualisiert. Der etwas sperrige Pfad zu den lokal abgelegten XML-Dokumenten und ein Beispieldokument mit Wetterdaten sind auf dieser Folie dargestellt. Neben den Stammdaten für die gewählte Stadt werden die jeweiligen Informationen mit Celsius- oder Fahrenheit-Temperaturwerten abgelegt (erkennbar am C bzw. F im Dateinamen). Wenn sich die Anzeige längere Zeit nicht ändert, dann hilft das Löschen dieser Dateien und ihre Neuanforderung über das Widget weiter.

Nachricht vom 31.03.2009

Neues Magazin am Start: Im gut sortierten Zeitschriftenhandel oder gleich im Abo kann die erste Ausgabe vom Webstandards-Magazin mit dem Schwerpunktthema E-Commerce gesichtet und erworben werden. Die Herausgabe dieser Zeitschrift ist ein mutiger und aus meiner Sicht durchaus nötiger Schritt.
Magazine mit aktuellen und ausgewogenen Themen zur Web-Entwicklung sind eher unterrepräsentiert, es überwiegen Publikationen zu bestimmten Schwerpunkten wie PHP oder Content-Management. Allein der Begriff »Webstandards« im Titel ist für mich der beste Grund für die künftige Lektüre des vierteljährlich erscheinenden Magazins. Auch der Hochschulbibliothek habe ich den Erwerb empfohlen, um die Lehre in den medienorientierten Studienrichtungen zu unterstützen.

Nachricht vom 10.03.2009

WinSCP lernt FTPS: Der grafische FTP-Client WinSCP gehört mit seinem dem guten alten »Norton Commander« nachempfundenen Bedienkonzept zu meinen täglich genutzten Werkzeugen, vor allem um Dateien auf verschiedene Webserver zu übertragen. Es wurden bisher die Protokollvarianten FTP (unverschlüsselt), SCP und SFTP (über SSH) unterstützt. Mit der aktuell im Betastadium befindlichen Version 4.2.1 kommt endlich die lange vermisste Variante FTPS hinzu (dafür kam bisher FileZilla zum Einsatz).
Somit lässt sich auch der FTP-Server des Rechenzentrums mit WinSCP erreichen. Dazu muss neben der Eingabe der auf der RZ-Karte befindlichen Server- und Nutzerdaten die Option »FTP / TLS explizite Verschlüsselung« aktiviert werden. Wer einen ähnlich aufgebauten Dateimanager für den Windows-Desktop mit integrierter FTP-Funktionalität sucht, sollte mal den FreeCommander ausprobieren.

Nachricht vom 03.03.2009

Projektabgaben: Die Abgabe der Projektarbeiten steht für die Matrikel B-KMP 08 und B-MKAS 06 bis zum 06.03.2009 an. Für das Matrikel M-TRW 08 ist die Frist bereits am 27.02.2009 abgelaufen. Alle Abgaben werden zeitnah bestätigt. Wer innerhalb eines Werktages noch keine E-Mail-Bestätigung erhalten hat, sollte sich zur Vermeidung einer ungenügenden Bewertung umgehend bei mir melden.
Die Noten können ca. eine Woche nach dem jeweiligen Abgabetermin online eingesehen werden.

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