Webpräsenz von Dr. Thomas Meinike

Hochschule Merseburg
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Nachricht vom 20.07.2009

Serna Free: Die Entwickler der Firma Syntext, Inc. haben ihr XML-Werkzeug »Serna« unter dem Namen »Serna Free« als Open-Source-Version veröffentlicht. Neben dem Quellcode stehen fertige Pakete für Mac OS, Linux und Windows zur Verfügung. Serna ermöglicht die Erstellung XML-basierter Publikationen unter Verwendung bekannter Dokumentationsstandards wie u. a. DocBook, DITA und TEI. Gearbeitet wird im Regelfall nicht direkt mit dem XML-Quelldokument (dorthin führt übrigens die Taste F6), sondern an einer visuell aufbereiten Struktur.
Somit erschließt sich die Semantik der verwendeten Formate besser und das Umsetzen der Inhalte ist produktiver bei geringerer Fehleranfälligkeit möglich. Serna Free bereichtert die Softwareaustattung unseres im April eingeweihten Redaktionstechnik-Pools. Dieser wird überwiegend mit freien Anwendungen betrieben und für Lehrveranstaltungen in den Bereichen Auszeichnungssprachen, Content-Management und Web-Entwicklung genutzt.

Nachricht vom 01.07.2009

Twitter-XML: Der Microblogging-Dienst Twitter liefert wie viele populäre Anwendungen direkt nutzbare Informationen als XML. Interessant sind vor allem die eigenen Twitter-Postings (Tweets) zur Nutzung außerhalb von Twitter, etwa auf einer Website. Die relevanten Daten lassen sich über Adressen in der Form http://twitter.com/statuses/user_timeline/Username.###?count=anzahl abfragen. Die Zeichenfolge ### kann wahlweise durch xml oder rss ersetzt werden (atom sowie json sind ebenfalls möglich), während anzahl die Zahl der abzuholenden Tweets angibt (z. B. 5).
Die XML-basierten Formate können über XSL-Transformationen in ein Ausgabeformat wie HTML umgewandelt werden. Passende XSLT-Stylesheets für die XML- bzw. die wesentlich kompaktere RSS-Variante und PHP 5-Code zur Ausführung der jeweiligen Transformation stehen zum Ausprobieren zur Verfügung.

Nachricht vom 22.06.2009

Bitte folgen: Nach einiger Zeit des passiven Lesens von Twitter-Nachrichten bekannter Web-Entwickler bin ich nun auf die aktive Seite gewechselt und habe mich angemeldet. Der Konfigurationsprozess verlief schnell und problemlos. Nach kurzer Recherche stand die passabel funktionierende Client-Software »blu« zur Verfügung und die wenigen Regeln zum Verfassen der maximal 140 Zeichen langen Beiträge ließen sich sofort erfolgreich ausprobieren.
Innerhalb von vier Tagen haben sich bereits zehn »Follower« zum Lesen meiner Beiträge eingefunden, welche sich überwiegend mit dem Thema XML beschäftigen werden und natürlich auch weniger ernste Dinge nicht auszuschließen sind ;-). Twitter hat viele Facetten wie Aktivitätsmeldungen, Linkpostings, Tipps oder kurze Hilfestellungen und ist definitiv ein nützlicher Service für zeitnahe Kommunikation. Nachtrag: Nach einem Jahr wurde mir klar, dass Twitter doch zuviel Aufmerksamkeit kostet und andere Kommunikationsmittel für meine Zwecke ausreichen.

Nachricht vom 12.06.2009

E-Learning mit XML: Speziell für E-Learning-Anwendungen wurde an der Universität Zürich die eLesson Markup Language (eLML) entwickelt und als Open-Source-Projekt veröffentlicht. Mit diesem XML-Derivat lassen sich Lektionen inhaltlich beschreiben und managen sowie Präsentationen in verschiedenen Formaten wie DocBook, LaTeX, OpenDocument, PDF über XSL-FO und XHTML umsetzen.
Zusätzlich ist der Export von IMS- oder SCORM-kompatiblen Inhaltspaketen für die Nutzung mit bereits vorhandenen E-Learning-Umgebungen möglich. Die XML-Inhalte können in einem beliebigen Editor verfasst oder mittels Browser-Addon direkt in Firefox erstellt werden. Im 44 MB großen Download sind u. a. Schema-Dateien, XSLT-Vorlagen und eine umfassende Dokumentation enthalten. Die Beschäftigung mit diesem Konzept und den zugehörigen Werkzeugen lohnt sich auch für (angehende) Technische Redakteure.

Nachricht vom 01.06.2009

Relevanz von CMSMS: Es ist sehr erstaunlich, dass der Wikipedia-Artikel zu CMS Made Simple wegen mangelnder Relevanz gelöscht wurde. Dieses Web-Content-Management-System (WCMS) ist mir im letzten Jahr sehr positiv aufgefallen und treibt seit Ende 2008 die Seiten des Merseburger Planetariums an.
Auch Studierende haben es in meinen Kursen bisher gut angenommen. Allein die erhältlichen Suchergebnisse fallen ins Gewicht. Explizit genannt wird es neben neun weiteren WCMS in einer Studie des Portals Contentmanager.de (dort als eBook-PDF verfügbar) und auch die Website des neuen Webstandards-Magazins baut auf CMS Made Simple. Ob die Software nun in der Wikipedia genannt wird oder nicht, ändert natürlich nichts an meiner Empfehlung und der weiteren Nutzung. Ein Eigentor haben sich die Hüter der Relevanz mit ihrer Ignoranz dennoch geschossen.

Nachricht vom 18.05.2009

Wissensmaschine: Die als »Computational Knowledge Engine« bezeichnete Webanwendung »Wolfram|Alpha« hat ihren Betrieb aufgenommen. Sie beantwortet überwiegend wissenschaftliche Fragestellungen und kann im Hintergrund Berechnungen auf der Basis des Computer-Algebra-Systems »Mathematica« ausführen. Dabei sind sogar Visualisierungen zu den erhaltenen Ergebnissen möglich, etwa in Form von Funktionsgraphen.
Erste Versuche sind durchaus vielversprechend verlaufen: Siedepunkt von Wasser, Funktionsverlauf von f(x) = sin(2x) + 2sin(x), aktuelle Wetterinformationen und Aussagen zur chemischen Summenformel C3H6O2. Auch das Lebensalter eines Künstlers kam prompt: 50 years 4 months 6 days. Es kommt künftig also darauf an, die gesuchten Antworten in plausible Fragestellungen umzusetzen.

Nachricht vom 11.05.2009

Kurztest Windows 7: Vor einer Woche hat Microsoft den Release Candidate von Windows 7 zum öffentlichen Test freigegeben. Meine Testinstallation auf einem sechs Jahre alten Notebook (P4/2.4 GHz, 1 GB RAM, 40 GB Festplatte, Grafikkarte mit 64 MB RAM) benötigte zwar eine Stunde, hinterließ jedoch einen durchaus positiven Gesamteindruck. Es fehlte lediglich der Netzwerkkartentreiber, welcher manuell nachinstalliert werden konnte und der Aero-Look stand nicht zur Verfügung.
Die Benutzeroberfläche wurde weitgehend an Windows Vista angepasst, wobei die neue Taskleiste anfangs etwas gewöhnungsbedürftig erscheint. Das System lässt sich flüssig bedienen und auch gern benutzte ältere XP-Software bereitete keine Probleme. Zubehörprogramme wie WordPad und Rechner haben sogar deutlich an Funktionalität gewonnen. Einige offensichtliche Baustellen wie nicht übersetzte Menüpunkte und Hilfetexte werden in den nächsten Monaten bis zur Fertigstellung sicher noch verschwinden.

Nachricht vom 01.05.2009

Buchtipp: In der vom entwickler.press-Verlag herausgegebenen Reihe »schnell + kompakt« ist ein Einsteigerbuch zum Thema Silverlight 2.0 erschienen. Der Autor Sebastian Eschweiler beschreibt auf 142 Seiten die Grundlagen von Silverlight, Schritte zur Installation benötigter Software und die Arbeit mit Visual Studio 2008. Als Programmiersprache zur Umsetzung interaktiver Anwendungen wird C# verwendet (VB.NET ist ebenso nutzbar).
Neben den grundlegenden XAML-Elementen werden auch Animationen, Transformationen, Ereignisbehandlung und der dynamische Datenzugriff behandelt. Abschließend wird auf die Arbeit mit Benutzersteuerelementen und das Designwerkzeug Expression Blend eingegangen. Insgesamt bietet der Titel einen ausgewogenen Einstieg in die komplexe Silverlight-Welt. Das demnächst in der NTW-Bibliothek verfügbare Buch empfiehlt sich auch als Begleitmaterial im Rahmen meines aktuellen Kurses zu XML-Vektorgrafikanwendungen.

Nachricht vom 15.04.2009

Himmelscheibe.svg: Unter diesem Titel steht ein im Entwickler Magazin Ausgabe 3.2009 erschienener Artikel. Darin wird ein SVG-basiertes Experimentierwerkzeug für die Analyse von Geometriebeziehungen auf der berühmten Himmelsscheibe von Nebra beschrieben. Mit diesem Tool hat die Co-Autorin Mechthild Meinike interessante Deutungen zur Funktion der auf der Himmelsscheibe angebrachten Objekte erzielt.
Nach einem Fachvortrag mit Publikation im Umfeld der Prähistorischen Astronomie wendet sich unser gemeinsamer Artikel an eine breitere Zielgruppe. Beschrieben werden auf sechs Druckseiten die erhaltenen Ergebnisse und erstmalig die technologischen Details der mit SVG und JavaScript entwickelten Anwendung. Wir danken der Redaktion des Entwickler Magazins für das Interesse am Thema und dessen ansprechende Aufbereitung.

Nachricht vom 07.04.2009

Wetter.XML: Es ist keine neue Erkenntnis, dass Wetterinformationen über XML-Schnittstellen ausgetauscht werden. Die 2005 entwickelte SVGT-Anwendung »WEATHER 4 NOW« greift bereits auf einen XML-Webservice zurück. Eher zufällig bin ich auf die Datenbasis des unter Windows Vista verfügbaren Wetter-Widgets (auch Minianwendung genannt) gestoßen. Obwohl die Temperaturen ja erfreulich angestiegen sind, zeigte mein Desktop tagelang konstant -1 °C mit starker Bewölkung an.
Offenbar wurden die Daten nicht mehr aktualisiert. Der etwas sperrige Pfad zu den lokal abgelegten XML-Dokumenten und ein Beispieldokument mit Wetterdaten sind auf dieser Folie dargestellt. Neben den Stammdaten für die gewählte Stadt werden die jeweiligen Informationen mit Celsius- oder Fahrenheit-Temperaturwerten abgelegt (erkennbar am C bzw. F im Dateinamen). Wenn sich die Anzeige längere Zeit nicht ändert, dann hilft das Löschen dieser Dateien und ihre Neuanforderung über das Widget weiter.

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